Hat die Modelleisenbahn doch noch eine Zukunft?

Die Preisträgerin (Foto: Märklin)
 
Die "Acht" wird erst spannend bei zwei Zügen als Geschicklichkeitsspiel... Die Züge dürfen sich ja nicht auf der Verbindungskreuzung treffen... (Foto: Märklin)
Göppingen: MÄRKLIN | Viele Zeitgenossen halten ja das Spielen mit Modelleisenbahnen für ein "verschnarchtes" Hobby?

Es gehört für einen Erwachsenen wohl eine Menge Selbstbewustsein sich zu diesem eher als "historisch" empfundenen Hobby zu bekennen?
Dabei geht es wohl überhaupt nicht um das "im Kreis rumfahren" wie bei einer Autorennbahn?
Ein "echter Modellbahner spielt nicht" sagen die Leute von den Fachblättern!
Fakt ist : Der Eine sammelt nur historische Oldtimer-Loks seiner Jugend, der Andere gestaltet Landschaften wie ein Landschaftsbauer oder baut und gestaltet Haus-Miniaturen wie ein Architekt z.B. durch kombinieren verschiedener Bausätze.
Doch all die Menschen die ich hier beschreibe sind wohl überwiegend 60+?

Wenn die Branche sich nicht "biologisch erledigen soll" muss Nachwuchs
gefunden und gefördert werden...

Zu den Preisträgern in der Nachwuchsförderung zählt nun ein kindgerechtes und besonders preiswertes Produkt was die "alte" Modellbahn mit neuem Outfit und neuen Steuergeräten zeigt!
Nun zu dem "preisgekrönten Produkt":

Märklin gewinnt „Goldenes Schaukelpferd 2016“


Nahverkehrszug LINT von Märklin my world wird in der Kategorie „Spiel und Technik“ mit dem begehrten Spielzeugpreis ausgezeichnet


Zum 15. Mal wurde von der Zeitschrift familie&co und dem Deutschen Verband der Spielwarenindustrie die Auszeichnung „Das Goldene Schaukelpferd“ für besonders kindgerechtes und originelles Spielzeug vergeben.

Sieger der Kategorie „Spiel und Technik“ ist der Nahverkehrszug LINT von Märklin.

Gewinner der Wahl zum „besten Spielzeug des Jahres“ waren für die Fachjury „besonders durchdachte und innovativ erscheinende Spielzeugneuheiten“. „Spielzeug soll vor allem Spaß machen“ - daher wurden nach der Nominierungsphase Eltern und Kinder nach ausgiebigem Spieletest als „die wahren Experten“ befragt.
Dazu die MÄRKLIN-Presseabteilung:
„Wir freuen uns sehr, dass die Leser von familie&co, die Kinder und die Fachjury des wichtigen Spielwarenpreises uns bestätigen, welche Innovation wir mit dem LINT in diesem Jahr auf den Spielzeugmarkt gebracht haben.


Eine innovative Fernsteuerung – der Märklin Power Control Stick – sowie der per USB-Kabel wiederaufladbare Akku lassen der Spielfreude freien Lauf.


" Die Kinder werden den ihnen aus der Realität bekannten Nahverkehrszug LINT mit Begeisterung im Kinderzimmer fahren. Das Weihnachtsfest ist gerettet!“ freut sich Nadine Sindlinger-Neufer, Produktmanagerin Märklin my world über die Auszeichnung.

Mit dem Goldenen Schaukelpferd wurden in erster Linie die Qualität und der Spielwert des Nahverkehrszugs LINT von Märklin my world ausgezeichnet.


Für die kleinen Lokführer und Lokführerinnen gibt es in der Tat viel zu erleben.
Wird das Dach des Zugs abgenommen, so können die Fahrgäste im Abteil Platz nehmen. Ein realistisches Spielerlebnis ermöglichen die verschiedenen Licht- und Soundfunktionen.

Praktisch ist das neuartige, kabellose Infrarot-Fahrgerät, der Märklin Power Control Stick, denn er ist abgestimmt auf kleine Kinderhände.

Der rote Nahverkehrszug kann in jeweils drei Geschwindigkeitsstufen sowohl nach vorne als auch zurück gesteuert werden.

Mit dem mitgelieferten Ladekabel wird der integrierte Akku ganz einfach wieder aufgeladen. Da der Zug mit zwei verschiedenen Frequenzen betrieben werden kann, ist die Ergänzung eines weiteren akkubetriebenen Fahrzeugs möglich.

Der neuentwickelte Nahverkehrszug LINT von Märklin my world in der Spurgröße H0 kann bereits von Kindern ab drei Jahren bespielt werden.

Kindgerechte Eigenschaften wie leichtes Kuppeln durch Magnete, einen schnellen Auf- und Abbau sowie trittfeste Kunststoffgleise sorgen für jede Menge Spaß bei Groß und Klein.

Der neue LINT Nahverkehrszug von Märklin my world wird in Form einer Startpackung inklusive Gleise ab Oktober 2016 im Spielwarenhandel zum Preis von ca. 69,99 Euro erhältlich sein.


Zur Firmengeschichte von MÄRKLIN:

Das 1859 von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin gegründete Unternehmen entwickelte sich von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zum heute weltweit bekannten Marktführer im Modellbahnbereich

1888 übernahmen die Söhne Eugen und Karl Märklin die Firma als Gebr. Märklin.

1891 präsentierten die Brüder auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals eine Modelleisenbahn.

Unter dem Dach der Firmengruppe Märklin befinden sich die drei Modelleisenbahnmarken Märklin,

TRIX und die bekannte Lehmann-Gartenbahn : LGB (früher Nürnberg) die vor einigen Jahren dazugekauft wurde.

Das Unternehmen beschäftigt im Stammwerk Göppingen und in Györ (Ungarn) derzeit knapp 1.200 Mitarbeiter mit großer eigener Fertigungstiefe. Wenig wird von Zulieferern dazugekauft.

Kommentar von Volker Dau (früher "EISENBAHN-EXPRESS")

Es wäre erfreulich wenn die Modellbahnbranche die wohl seit vierzig Jahre "im freien Fall" schien das Hobby wieder für "Newcomer" attraktiv machen könnte... ?

Dazu ist es notwendig "moderne" Produkte in allen Spurweiten für Einsteiger zu "zivilen" Preisen zu schaffen...


Der Sprung von der "Anfängerebene" zum Sammler oder Modellbahnbetreiber darf aber preislich nicht zu Groß sein.


Bedeutet kein überperfektes kaum noch bezahlbares Modell für den ohnehin kaum zufriedenzustellenden "Nietenzähler" sondern fahrtüchtige Funktionsmodelle mit nachrüstbarer DIGI-Technik und z.B. Soundbausteinen in optisch ansprechender Qualität!

Da ist der Knackpunt denn sonst wird es zwar weiterhin "alte Modellbahn-Hasen" geben und ein Überangebot an rollendem Gebraucht-Material aber notwendige Stückzahlen laufen dann wohl nur noch bei den Zubehörleuten wie den "Häuslebauern", den Modellautoherstellern und den kreativen Anlagenausstattern,,,,,?


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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 03.08.2016 | 01:52  
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