EON-Betriebsstätte in Planung: NICHT auf Grundstück entlang der einstigen Bahnstrecke – aber im Gladenbacher Stadtgebiet

OHNE WORTE. a&s-p-malerei/Foto werner hahn.
 
Vorwürfe - Bürgermeister Klaus-Dieter KNIRIM wehrt sich: Doppelporträt ars evolutoria des viel beschäftigten Bürgermeisters von Gladenbach (Klaus-Dieter KNIERIM). 7-10-11. werner hahn

Es gibt schon länger eine Diskussion über die Vergabe der Stromkonzession an E.on – in Gladenbach kann EON eine Betriebsstätte einrichten. Jetzt ist ein Standort gefunden; der Presse ist nicht zu entnehmen, WO der STANDORT sein wird. Ich machte mich sachkundig – sprach mit der STADT GLADENBACH (mit Herrn Becker am 7.10.):

NEUIGKEITEN:

Zur Stadtverodneten-Versammlung am 6.10.11 beantwortete Stadtoberhaupt Klaus-Dieter Knierim eine Frage aus aktuellem Anlass, die SPD-Fraktionsmitglied Peter Kremer in der August-Sitzung des Parlaments gestellt hatte.

Vor einem Jahr hatte das Parlament mehrheitlich beschlossen, dass der Energieversorger Eon alleiniger Vertragspartner der Stadt Gladenbach für die Stromkonzession bleibt. Es ging dabei um das Elektrizitäts-Verteilnetz in den Stadtteilen Bellnhausen, Diedenshausen, Friebertshausen, Frohnhausen, Mornshausen, Rachelshausen, Römershausen, Rüchenbach, Runzhausen, Sinkershausen und Weitershausen. Für dieses Konzessionsgebiet bestand ein Vertrag mit Eon Mitte bis Ende 2011.

Vorwürfe - Bürgermeister Klaus-Dieter KNIRIM wehrt sich

Bie Verhandlungen mit Eon Mitte kam es zu Angebots-Verbesserungen: Der SPD gingen die Nachbesserungen indessen nicht weit genug. Vertreter der Fraktion kritisierten die Vertragsverhandlungen und „machten keinen Hehl daraus, dass sie das Angebot der Bietergemeinschaft bevorzugen“ (so OP-Bericht). Gegen die Vorwürfe, auch gegen seine Person, wehrte sich Bürgermeister Klaus-Dieter KNIRIM. Das Bestmögliche sei für die Stadt herausgeholt worden versicherte der Rathauschef.. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Zusage von Eon, in Gladenbach eine neue Betriebsstätte mit etwa 15 Arbeitsplätzen einzurichten. (Siehe Hartmut Berge, Artikel OP: http://www.op-marburg.de/Lokales/Hinterland/Neue-B...)

Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU) hatte im Dezember 2010 entgegnet, die Forderung der SPD, den mit E.on ausgehandelten Vertrag in einigen Punkten erneut zu verhandeln, entbehre jeglicher Grundlage. Die für Gladenbach ausgehandelten Konditionen seien mindestens so gut wie die der Nachbargemeinden, die sich für den Vertragspartner E.on entschieden hätten.
Neben gleichen finanziellen Konditionen seien auch schriftlich Sonderleistungen vereinbart worden, versicherte Knierim. Dazu zähle die Betriebsstätte von E.on mit 15 Arbeitsplätzen. Die Verbesserung der Internet-Breitbandversorgung sei genauso vorgesehen wie die laufende Modernisierung des Stromnetzes. (http://www.op-marburg.de/Lokales/Hinterland/Konzes... - 7.12.)

KLAR ist,

die BETRIEBSSTÄTTE wird NICHT – wie vermutet - auf einem Grundstück entlang der einstigen Bahnstrecke erbaut oder bezogen: „Irgendwo“ im Gladenbacher Stadtgebiet (Kernstadt !) wird ein Gebäude (einer Privat-Mann/Frau) dazu angekauft von E.on; hier wird das Büro installiert - nebst (vorhandenen) Lagerflächen. Dass 15 Arbeitsplätze entstehen, ist sehr zu begrüßen – sehen wir uns die düsteren Aussichten für Arbeit-Suchende derzeit an …

Ausblick

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Werner Hahn aus Gladenbach am 12.10.2011 um 10:29 Uhr  
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