CDU Bad Endbach EISKALT im KAMPF um den Standort der WINDRÄDER im Wald über HOLZHAUSEN (Hünstein): „Sankt-FLORIANS-Prinzip“ wird von Gemeinde Bad ENDBACH in Anspruch genommen!
Holzhäuser wollen KEINEN Windpark direkt vor der Haustür.
GEGEN das „Sankt-Florians-Prinzip“ – das von der Politik gerne als egoistische Handlung betroffener BürgerInnen abgetan wird:
Das Sankt-Florian-Prinzip (österreichisch: Floriani-Prinzip) oder die Sankt-Florian-Politik bezeichnet Verhaltensweisen, potentielle Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben.
Früher war es üblich, die Hilfe des Heiligen Florian anzurufen, der als Schutzpatron für die Abwendung von Feuer und Dürre zuständig ist. Die volkstümliche Verbreitung fand ein vermeintlich frommer Spruch, der vermutlich von einer ironisch gemeinten Votivtafel stammt und das Prinzip prägnant erläutert:
Heiliger Sankt Florian / Verschon' mein Haus / Zünd' andre an!
178 Personen traten schon der neu gegründeter Interessengemeinschaft bei; ich berichtete.
"Wenn es um unser Dorf ging, haben wir Holzhäuser immer zusammengehalten". Karl-Ludwig Trenker, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft, hat das Wir-Gefühl der Holzhäuser beschworen, als er die "Informationsveranstaltung zu den geplanten Windrädern über unserem Dorf" eröffnete.
Nach drei Stunden, in denen die Veranstalter das Thema Windpark am Hilsberg von verschiedenen Seiten beleuchtet hatten, traten 178 Personen der "Interessengemeinschaft zur Förderung des Naturschutzes und der Heimatpflege Holzhausen und Umgebung" bei.
In Leserbriefen erfolgt nunmehr aktuell danach der Schlagabtausch zwischen BI/IG Holzhausen & der CDU Bad Endbach:
Die Bürgerinitiative ist mit einer eigenen Web-Seite im Internet zu finden
unter www.bi-holzhausen.de (!) - mal googeln, GUT gemacht mit Argumenten.
Am 15.1.12 wirft der Herr Otto-Erich PFEIFFER (Fraktionsvorsitzender der CDU) den „wahren EGOISTEN“ aus Holzhausens vor, sie würden seit Wochen „mit ihren Scheinargumenten versuchen, die Menschen in der Region aufzuhetzen“. So hatte schon BM MS argumentiert - im HA-Interview (nicht Online gestellt).
Dem armen BM Markus SCHÄFER (CDU) werde ungerechtfertigt „PROFITGIER, EGOISMUS und TRICKSEREIEN vorgeworfen“, sagt Herr O-E.P..
Schon resignierend schreibt im LB Sibylle Ossenbach-Beinborn (Holzhausen), dass - falls die BI ihren „Kampf gegen den Standort der Windräder im Wald über Holzhausen“ verliere -, sie wenigstens den Trost habe, „dass es anderen helfen werde:
POLITIKER (glaubt sie als „VORREITERin“) würden hellhörig und würden beim wka-Bau die Bewohner „miteinbeziehen“.
Mit Windräder-Erträgen in den Höhen 560m und 600 m befasst sich im LB ebenda Herr Heinz Ludwig Klingelhöfer (Holzhausen).
Im HA lesen wir am 16. Januar dazu:
An einem Informationsstand haben die Mitglieder der Holzhäuser Interessengemeinschaft am Samstagvormittag die Bevölkerung des Hünstein-Ortes über die Veränderungen aufgeklärt:
Die DROHUNG durch den Bau der von der Gemeinde Bad Endbach geplanten sechs großen Windräder auf dem HILSBERG wird ERNST genommen.
Schon um halb 7 Uhr morgens hatten BI-Mitglieder vor der Bäckerei Leinweber Stellung bezogen. Informationstafeln - Tisch und Lautsprecher waren die Utensilien der Kämpfer in der Kälte. Flugblätter bekamen die Brötchen holenden Mitbürgern in die Hand.
Um AUFLKLÄRUNG und INFORMATION
ging es der Bürgerinitiative: Natürlich hat man dabei parallel um weitere Beitritte zu dem Verein (IG/BI) geworben. MIT gutem ERFOLG, denn manch ein NEUer leistete seine Unterschrift auf den vorbereiteten Listen.
Einen Fachmann in Sachen Akustik hatte man in Holzhausen dabei, der das Laufgeräusch des großen Windrades in Oberdieten aufgenommen hatte - und es zu Demonstrationszwecken über den Lautsprecher wiedergeben konnte.
Schall-SHUTTLE nach Oberdieten
„Um den Bürgern deutlich zu machen, was sie zuvor einerseits theoretisch über Plakate mit grafischen Kurven von Schallentwicklung, anderseits technisch übermittelt über Lautsprecher erfahren hatten, bot die Bürgerinitiative einen ‚Schall-Shuttle’ auf.“(HA) Und so konnte - wer Interesse hatte -, jede/r einem Kleinbus zusteigen mit dem Fahrtziel: OBERDIETEN - "Im Steitchen".
Dort sollten sich die Fahrtteilnehmer einen Eindruck vom Laufgeräusch des Windrades machen. EINE SUPERschlaue AKTION.
In den BI-Gesprächen mit Passanten wiesen die BI-Mitglieder natürlich auf Themen außer SCHALL hin:
Aspekte der Landschaftsbild-Verschandelung, Zerstörung von altem Buchenwald, Schattenwurf und weitere Beeinträchtigungen der Wohnqualität in Holzhausen wurde hingewiesen. Zum weiteren KAMPF gegen die St-F Jünger aus BE .
Die Bürgerinitiative ist mit einer eigenen Web-Seite im Internet zu finden: dort MEHR dazu.
Unter LINK www.bi-holzhausen.de.
(Quelle in HA-online: http://www.mittelhessen.de/lokales/region_hinterla... )
Literatur zu
WKA & FLORIANS-Prinzip
im Gladenbacher Bergland:
Wo WIND Gegen-WIND erzeugt: UNMUT der WUT-Bürger über Windkrafträder (WKA). Deplaciertes im BERGe-LAND des Kreises Marburg-Biedenkopf. WUT-Bürger zu MUT-Bürgern…
IN Gießener Zeitung http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/60...
WKAs Gladenbach: BEDENKEN zu WKAs interessieren nicht - "Zum Nulltarif wird es keine Energiewende geben."
von Werner Hahn aus Gladenbach | am 13.12.2011 | 157 mal gelesen | 3 Kommentare |
IN http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/wkas-glad...
In der OP hatte ich schon zum Artikel http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Vorlaeufi... Stellung genommen:
• Kein wka-Gegen-Wind in Bad-Endbach Werner Hahn – 02.02.11
BOTTENHORN ist ein staatlich anerkannter ERHOLUNGs-Ort: Hier gibt es KEINE Proteste, und werden KEINE Bürgerinitiativen werden dort gegründet.
Lass den SCHÄFER mal machen: WINDPARK für 20 Millionen EURO; Bad Endbach muss doch sehr reich sein???!!! Um das Minus im Haushaltsplan Bad Endbachs umzukehren, macht ein "Konzept" mehrere Vorschläge, wie neue Einnahmequellen geschaffen werden können: Ganz oben auf der Liste stehen dabei mögliche Einnahmen aus dem Einsatz erneuerbarer Energien, wie SCHÄFER sagte.
So denke die Gemeinde derzeit darüber nach, eigenständig einen WINDPARK zu betreiben. Pro Jahr könnten so zusätzlich rund 650 000 Euro in die Kasse gespült werden - glaubt man. Problem dabei: Um den Park zu finanzieren, wären zunächst Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro nötig. Auf 20 Jahre Laufzeit gerechnet ergebe sich dennoch ein Überschuss zwischen 13 und 15 Millionen Euro, erklärte Schäfer.
In ENDBACH kennt man Oppositions-Verhalten NICHT: Kein „Sankt-Florians-Prinzip“ – was von der Politik gerne als egoistische Handlung betroffener BürgerInnen abgetan wird. Und STUTTGART21 interessiert niemanden?!
• WKA MR-BID Werner Hahn – 01.03.10
Vergleiche auch den Beitrag von mir zur WKA-Diskussion in:
http://www.myheimat.de/gladenbach/spd-vorschlag-wi... (3 Kommentare - 183mal gelesen)
• Ist Bottenhorn erfreut? Neue Windkraftanlagen?
Werner Hahn – 01.03.10
Hierzu myheimat NEU:
http://www.myheimat.de/gladenbach/politik/planunge...
Mit Bildern zum Thema "Unberührte Landschaft?"
• Windkraftanlagen Lahnberge Werner Hahn – 01.03.10
Hierzu auch myheimat.de:
http://www.myheimat.de/gladenbach/politik/wird-pol...
18 Kommentare, damals 518 mal gelesen. Heute über doppelt so viel.




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