Viele Fragen zum Thema Lärm wurden gestellt

In der Natur findet man die Ruhe vor dem Lärm
Marburg, 09.05.2014. Bei den DAK-Experten an der kostenlosen Hotline zum Thema „Krach macht krank“ standen die Telefone am 30. April nicht still: Viele Interessierte aus Marburg und Umgebung stellten Fragen rund um Hören, Lärmschutz und Erkrankungen des Innenohrs. Die Anrufer erkundigten sich vor allem zu den Folgen von Lärm im Alltag.

Straßenlärm am Wohnort und daraus resultierende gesundheitliche Schäden waren für viele ein wichtiges Thema. „Der Lärmpegel in der Wohnung ist zwar niedriger als vor der Tür, aber er erzeugt Dauerstress“, erklärt Erhard Gessner, Leiter Kundenservice bei der DAK-Gesundheit in Marburg. „Ab ungefähr 65 Dezibel treten Erkrankungen wie Bluthochdruck gehäuft auf. Nachts sinkt diese kritische Grenze auf 40 Dezibel, weil das Gehör empfindlicher auf Schall reagiert. Schalldämmende Fenster und Ohrstöpsel schützen.“ Ein Gehörschaden wird bei einem Dauerkrach ab 80 Dezibel wahrscheinlich. Deshalb: Wer am Arbeitsplatz starkem Lärm ausgesetzt ist, braucht unbedingt gute Kopfhörer, die Ohren und Nerven schonen.

Einige Anrufer wollten wissen, ob Klingelgeräusche im Ohr nach einer Stunde Rasenmähen oder der Arbeit mit einer Motorsäge auf einen Hörschaden hinweisen. „Ohrgeräusche treten auf, wenn es dem Gehör zu laut war. Ein Hörtest beim Arzt zeigt, ob das Innenohr bereits geschädigt ist. In jedem Fall lohnt es sich mit einem Gehörschutz vorzubeugen. Noch besser ist es natürlich, auf leise Geräte umzusteigen. Das schont nicht nur die eigenen Ohren, sondern auch die der Nachbarn.“

Wenn das Klingeln und Piepen nicht mehr aufhört, sprechen Experten von Tinnitus. Besonders interessiert waren die Betroffenen an den Behandlungsoptionen. „Die Ursachen für Tinnitus sind vielfältig, deshalb ist eine sorgfältige Untersuchung der erste Schritt zur Besserung“. „Kieferprobleme können ebenso der Auslöser sein wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Oft treten die störenden Geräusche übrigens in besonders stressigen Phasen auf. Deshalb hilft den meisten Patienten neben der körperlichen Therapie auch die gezielte Entspannung.“

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