Viel ist es nicht mehr, was übrig ist aus meiner Haushaltserstausstattung Anfang der 70er Jahre: ein unkaputtbarer Revolit-Wäschekorb, ein Essservice von Arzberg, Besteck von WMF, eine Kaffeetasse von Seltmann Weiden, eine elektrische Kaffeemühle natürlich von Krups, eine ebenso unkaputtbare Butterdose von Emsa und zwei Köchbücher von Dr Oetker.
Hätte ich damals geahnt, wie gerne ich mich an die 70er zurückerinnern würde, ich hätte mehr Typisches aus dieser Zeit aufgehoben.
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hihi, son kram hab ich auch noch - allerdings damals von muttern abgegriffen, als ich ausgezogen bin: ein zerfleddertes dr. oetker-backbuch und eine sicomatik-bratpfanne in orange-braun ;-))
An die elektrische Kaffeemühle kann ich mich auch noch erinnern. Bei der Mühle meiner Tante war der Deckel nicht mehr ganz in Ordnung. Wehe wir haben ihn beim Mahlen der Bohnen nicht festgehalten: Dann sind die Kaffeebohnen durch die ganze Küche geflogen! ; ))) Wir Kinder fanden das natürlich lustiger als die Erwachsenen.
Ja, zu den Krups-Sachen gehörte ja noch der Mixer und die obligatorische Küchenwaage für die Wand - fehlte in keinem Haushalt. Aber der Hit war mein gelb-orange-roter Flokatiteppich. Der war echt ein Traum !!!
@ Carmen: oh, so alt bin ich schon ;0
@Katja: War die Kaffeemühle wirklich von Krups? Bei mir hörte die sofort auf, wenn der Deckel nicht genau auf dem Kontakt saß.
Ich hüte ihn wie einen Schatz :) Der Wäschekorb ist in Gebrauch - es gibt keinen besseren zu kaufen, das Geschirr gefällt mir immer noch gut. Der Topf mit dem Deckel ist sogar für den Herd geeignet. Koch- und Backbuch tun auch noch ihre Dienste und der Rest wird verwahrt. Ich bin ansich kein Jäger und Sammler, aber das sind einfach Lieblingsteile und die Butterdose hat eine ganz besondere Geschichte.
ja, kann ich gut verstehen :-) echt erstaunlich, dass der wäschekorb nach soviel jahrzehnten nicht gebrochen is. und ne butterdose aus plastik hat bei mir noch nie nen sturz vom küchentisch überlebt :-( retro-look kommt ja auch immer wieder in mode :o)
Nun ja, ich bin mir allerdings sehr sicher, dass ich nicht in den 60ern sondern in den 70ern geheiratet habe und damals waren die Sachen futschneu aus dem Laden ;)
Unkaputtbar habe ich nur als Ausdruck gewählt, weil die Sachen echt noch total ganz sind.
Habe mal nachgeschaut:
Die Kaffeemühlen von Krups unterschieden sich Ende der 60er und Anfang der 70er nicht so stark. Sie wurden nur im Laufe der 70er etwas bunter. Das Back- bzw. Kochbuch hatte in den 60ern ein anderes Cover und meines war bereits die 30. Auflage.
Das Geschirr und Besteck stammt aus dem Kaufhaus Bellersheim in Gladenbach und wurde von mir entweder Ende 71 oder Anfang 72 selber ausgesucht. Der Wäschekorb war ein Hochzeitsgeschenk. Die Butterdose stammt von 1973.
Von einer Sekte, die sich mit dem Begriff "unkaputtbar" verbindet, weiß ich nichts. Der Begriff ansich ist gebräuchlich für unzerstörbar.
@ Cornelia: Die elektrische Kaffeemühle war von Krups. Wenn man den Deckel nicht richtig festgemacht hatte, schossen auch schon mal die Bohnen durch die Küche. Wir werden das Ganze beim nächsten Geburtstag noch einmal ausprobieren. Dumm, dass die nächste Feier bei mir ist. ; ))) Ich werde berichten.
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