Weniger Komasäufer im Kreis Marburg-Biedenkopf

DAK-Gesundheit: 2013 landeten 61 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – Prävention weiter wichtig

Marburg, 06. Januar 2015. Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. Im Kreis Marburg-Biedenkopf landeten im Jahr 2013 weniger jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 61 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Hessen sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 4,69 Prozent. Seit dem Jahr 2000 gab es in Hessen eine Steigerung um 119 Prozent.

Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in Hessen 212 Kinder in einer Klinik behandelt werden. „Es ist erfreulich, dass sich bundesweit beim Rauschtrinken eine erste Trendwende abzeichnet. Ich hoffe, dass sich diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig bestätigt“, so Erhard Gessner, Leiter der DAK-Gesundheit in Marburg. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse auch 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Kreis fort.

Kampagne „bunt statt blau“ 2015
Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherr von „bunt statt blau“ ist der hessische Sozialminister Stefan Grüttner.

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1 Kommentar
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Klaus Dieter Hotzenplotz aus Marburg | 09.01.2015 | 02:38  
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