Eier aus artgerechter Hühnerhaltung von Rassen der Gruppe "Zweinutzungshühner"

Zweinutzungshühner. Hier die Rassen: Bielefelder Kennhühner und Maran.
Zu den Rassen der Zweinutzungshühner gehören alte Hühnerrassen, welche Eier, wie auch Fleisch geben. Im Vergleich zu den Hybridhühnern (welche in konventionellen, wie auch Bio-Betrieben gehalten werden) gibt es eklatante Unterschiede:

1) Küken der Zweinutzungsrassen dürfen sich, unabhängig von ihrem Geschlecht, alle ihres Lebens freuen und heranwachsen.-Hybridküken werden nach der Geburt sortiert, die männlichen getötet und zu Tierfutter verarbeitet. Nur weibliche Hybridküken kommen zur Aufzucht und werden Legehennen.

2) Eine Hybridhenne ist ein eierlegendes Hochleistungstier. Nach spätestens 2 Jahren ist sie ausgemergelt und wird beseitigt.-Zweinutzungsrassen legen an die 4 Jahre Eier, die Eieranzahl pro Jahr ist geringer, die Eier etwas kleiner.

3) Hybridhennen wachsen schnell und legen bereits mit 6 Monaten. Zweinutzungshennen wachsen dagegen langsam und werden schwerer. Zur ersten Eiablage kommt es mit 6-7 Monaten.

4) Hybridhennen sind eine Hochzüchtungsrasse, denen ein Teil ihres artspezifischen Verhaltens abhanden gekommen ist.-Zweinutzungshühner fliegen (unsere bis zu 2 Meter hoch),scharren, lieben Sandbäder, suchen Insekten, Gras und Sämereien.

5) Hybridhähne dienen nur zur Arterhaltung. Es werden nur wenige benötigt.-Alle Zweinutzungshähne werden mit ihren weiblichen Geschwistern großgezogen, ein Teil nach ca. 6 Monaten artgerechter Aufzucht zur Fleischgewinnung geschlachtet.

Wir halten unsere Hühner in kleinen Gruppen in einem hellen, geräumigen Stall mit tgl. Reinigung. Sie haben jeden Tag freien Auslauf im grünen Obstgarten, flattern hoch in die Bäume zum Ausruhen, baden genüsslich im Sand und lieben Exkursionen in Feld und Hecken. Bei uns vergnügen sich die Hühner beim Scharren auf dem Misthaufen, krähen, glucken und die Hähne liefern sich in ihrer Jugend beeindruckende Rangkämpfe. Da die Aufzucht der Tiere kostspieliger ist als bei Hybridtieren und ihre Legeleistung geringer, kosten ihre Eier etwas mehr.-Dafür kann man sicher sein, dass man wirklich Eier von "Glücklichen Hennen" erhält und das Tierwohl im Vordergrund gestanden hat !

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