DGB-Berufsschultour war ein voller Erfolg

(Foto: DGB Jugend Mittelhessen)
Gewerkschaftsjugend zieht positive Bilanz

Pressemitteilung der DGB-Jugend Mittelhessen


Die jährliche Berufsschultour der DGB-Jugend in Mittelhessen ist geschafft. DGB-Jugendbildungsreferent Alexander Wagner zieht eine positive Bilanz: »Wir waren an insgesamt 15 Berufsschulen unter anderem in Gießen, Marburg, Wetzlar und Alsfeld. Wir standen mit unserem Informationsstand auf dem Schulhof und waren im Unterricht. Auf diese Weise konnten wir über tausend mittelhessische Auszubildende aus der Metallbranche, dem Einzelhandel oder dem Gastronomiebereich auf direktem Wege erreichen.« Zentral waren dabei immer wieder Fragen zu Ausbildungsbedingungen: Welche Rechte haben junge Azubis und wie kann man sie im Betrieb durchsetzen?

Besonders erfreut zeigte sich Wagner über die gute Zusammenarbeit mit vielen Lehrkräften. Diese hatten die DGB-Jugend im Rahmen des Politikunterrichtes in die Klassen eingeladen. So konnte die Gewerkschaftsjugend nach eigene Angaben »viele offene Fragen beantworten und etliche Fehlinformationen korrigieren«. Dazu verteilten sie unter anderem die jährlich von der DGB-Jugend aktualisierte Broschüre Deine Rechte in der Ausbildung, die von Lehrern und Azubis gern genommen wurde.

»Auch in diesem Jahr gab es immer wieder Klagen der Azubis über ausbildungsfremde Tätigkeiten, sich häufende Überstunden oder mangelhafte Ausbildungsbedingungen«, fasst Wagner zusammen. »Bei diesen und anderen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung hat sich die Gewerkschaftsjugend als kompententer Ansprechpartner angeboten. Wir wünschen allen Azubis für den weiteren Verlauf ihrer Ausbildung viel Erfolg.«

»Gemeinsam gewinnen«,
lautete das Motto für die diesjährige Berufsschultour der DGB-Jugend. In diesem Jahr hatte die DGB-Jugend ein Info-Café auf den Schulhöfen aufbaut. Bei Kaffee, Tee und Keksen konnten die Probleme in der Ausbildung besprochen werden. »Wie jedes Jahr führten wir wieder eine Umfrage zur Ausbildungsqualität durch«, erklärt Wagner. Die anonyme Befragung sei eine gute Möglichkeit, um heraus zu bekommen, wo es die größten Probleme gibt. »Aber wir gingen nach Absprache mit den Lehrern auch in den Unterricht, um über Gewerkschaften, Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung zu informieren«.

Die jungen Gewerkschafter wollen jedoch nicht nur informieren und bei Problemen beraten. »Letztlich geht es uns auch darum, junge Menschen für Gewerkschaftsarbeit zu begeistern«, verspricht Wagner. Die Jugend bleibt seit Jahren auf der Strecke«. Bildungsungerechtigkeit, Ausbildungsplatzmangel, prekäre Jobs und Jugendarbeitslosigkeit markierten die Eckpfeiler einer Politik, die Jugendliche langfristig aufs Abstellgleis stellt. »Aus dieser Situation kommt man nicht individuell, sondern nur gemeinsam heraus. Das zu vermitteln, auch darum geht es uns bei der Tour«, so Wagner.
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