Charly in der Charlottenhöhle

Zwegen oder was?

Giengen an der Brenz: Charlottenhöhle | Besuch in der Charlottenhöhle und der HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben. Sehen, staunen und hautnah erleben.

Da staunte die siebenjährige Charly aus Günzburg nicht schlecht, als sie am Sonntag mit Oma, Mama und der kleinen Schwester zum ersten mal in ihrem Leben in den Bauch eines Berges wanderte, und das gleich lange 587 m in eine Richtung und dann wieder zurück. Mal ehrlich, am Anfang war es schon ein wenig gruselig durch die kalten, schwach beleuchteten Gänge zu spazieren. Aber die Leiterin der Führung erzählte so viel Spannendes und Witziges, dass Charly, neugierig wie die vielen anderen Kinder, in die Löcher und Höhlen in der Höhle guckte und in den glitzernden Tropfsteinen, die von unten und von der Decke wachsen, rätselhafte Wesen entdeckte. Sogar ein Höhlengeist, Kartenspielende Zwerge, ein Seehund, ein Papst, Mönche und andere geheimnisvolle Wesen leben in der Charlottenhöhle und freuen sich, wenn Kinder sie besuchen.

Manchmal wurden die Gänge ziemlich eng und niedrig, da mußten die Mama und die Oma auf ihre Köpfe aufpassen, aber Charly kam überall prima durch. Angeblich sollen in der Höhle auch viele Fledermäuse wohnen und überwintern. Aber da war der Bärenabrieb und die Rätsel um die Höhlenbären doch interessanter und greifbarer, konnte man die Stellen, an denen sich der Bär gerieben hat, richtig schön fühlen. Schade, daß Charly ihre eigene Taschenlampe vergessen hatte, denn ohne diese sollte man nicht in eine Höhle gehen, kann man doch versteckte Ecken damit ausleuchten und neue Geister und Gesichter entdecken.

Nach dem Höhlengang lernten Charly und ihre Schwester noch eine Menge über Tiere, Felsen, Höhlen, Urmeere, Fossilien, Bärenhöhlen (man kann dort richtig rein gehen und mit Bären kuscheln) in der HöhlenErlebnisWelt. Dort konnte man das Unterirdische verstehen und erleben lernen. Charly durfte anfassen, hören, drücken, fühlen, entdecken, lesen und beobachten.

Das Schönste am Schluss war das Spielen, Tollen und Toben draußen im Außenbereich des Erlebnisareals, ein riesiger Spielplatz, der jeden Kinderwunsch erfüllt.

Zu schnell verging die Zeit und die ganze Familie war sich sicher, daß sie auf jeden Fall wieder hier kommen würden, wo doch das Bärenland Gingen auch nicht weit ist und alles von Günzburg aus super gut erreicht werden kann.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Rashia Narih aus Langenhagen am 10.10.2011 um 15:00 Uhr  
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Karola Wood aus Günzburg am 10.10.2011 um 16:39 Uhr  
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