SSV Margertshausen steigt in die Kreisliga auf

Abschlussfoto Spieljahr 2013/14
  Endlich geschafft, nach 4 Jahren in der Kreisklasse hat es der SSV Margertshausen endlich geschafft wieder in die Kreisliga aufzusteigen. In den letzten 3 Spieljahren scheiterte der SSV immer als Tabellenzweiter in der Relegation.
Im Landboten der Augsburger Allgemeinen waren folgende Berichte dazu zu lesen:
KREISKLASSE NORDWEST
Aller guten Dinge sind vier Kreisklasse

Nach drei Vizemeisterschaften steht der SSV Margertshausen endlich ganz oben. FC Horgau muss wohl ohne Torhüter Michael Feistle in die Relegation
i Im vierten Anlauf hat’s geklappt. Nach drei Vizemeisterschaften, verbunden mit dem jeweiligen Scheitern in der Relegation, hat sich der SSV Margertshausen am Pfingstsamstag mit einem 4:1-Sieg beim SV Ehingen/Ortlfingen endlich den ersehnten Titel in der Fußball-Kreisklasse Nordwest und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga gesichert. Der punktgleiche FC Horgau (5:0 gegen den FC Langweid) geht in die Relegation und trifft dabei im ersten Spiel am Mittwoch (18.30 Uhr) auf den TSV Leitershofen.
1:1). Der SSV Magertshausen machte gegen motivierte Ehinger letztendlich souverän den Aufstieg perfekt. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste durch Sinan Özkan in Führung. Auch in der Folge hatte der SSV die besseren Chancen. Doch kurz vor der Pause kam der SVE/O besser in die Partie und erzielten durch Steve Herrmann den 1:1-Ausgleich (40.), der Ehingen sichtlich guttat. Bevor das Spiel in Richtung Heimelf kippte, stellte Magertshausen durch zwei schnelle Tore von Daniel Hafner (49.) und Roland Horvath (53.) die Weichen auf Aufstieg. Für die Entscheidung sorgte erneut Roland Horvath per Elfmeter (56.). Der SV Ehingen/Ortlfingen hielt dennoch gut dagegen und beendete die Saison erhobenen Hauptes. –Zuschauer: 220. – Reserven: 1:1. (weda)


SSV MARGERTSHAUSEN
Aufstieg der „Unaufsteigbaren“
Nach drei Vizemeisterschaften und drei gescheiterten Relegationen setzt sich die Truppe des jungen Spielertrainers Manuel Degendorfer mit unbedingtem Willen durch Von Oliver Reiser
Für neutrale Zuschauer war es schon sehr verwunderlich, wie dezent beim SSV Margertshausen nach dem 4:1-Sieg beim SV Ehingen/Ortlfingen der Jubel ausfiel. Waren die Grün-Weißen damit doch gerade Meister der Kreisklasse Nordwest geworden und hatten endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Wo ansonsten ein Orkan aufbraust, herrschte ein Zustand grenzenloser Erleichterung. Dreimal in Folge war der SSV Vizemeister, dreimal in Folge scheiterten die Staudenkicker in der Relegation, wurden schon als die „Unaufsteigbaren“ belächelt. Jetzt war es endlich geschafft.
Jedes Spiel war ein Entscheidungsspiel
„Ob sie über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft waren, weiß ich nicht, aber der SSV hat es verdient“, gratuliert sogar Horgaus Spielertrainer Franz Stroh via unserer Zeitung. In der Rückrunde hatten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, das punktgleich endete. Nur die bessere Tordifferenz gab den Ausschlag. „Der FC Horgau hat uns vor sich hergetrieben“, beschreibt Klaus Mayr die sportliche Situation: „So war jedes Spiel quasi ein Entscheidungsspiel. Aber damit haben wir ja eine Menge Erfahrung“, so der Sportliche Leiter des SSV.
„In Margertshausen ist dann die Post abgegangen“, berichtet Manuel Degendorfer. Der junge Spielertrainer der Meistermannschaft war selbst nicht lange dabei, da er am darauffolgenden Sonntag Hochzeit gefeiert hat. Übrigens ausgerechnet in Horgau. „Wir hatten in dieser Saison nicht unbedingt die stärkste Mannschaft der letzten Jahre, aber wir haben diesen Titel gewollt“, sagt der 29-jährige kickende Coach. „Jeder hat sich selber an der Nase gepackt, war fit und voller Selbstvertrauen.“ Außerdem habe aufgrund der personellen Situation auch jeder noch mehr Verantwortung übernommen. Mit unbändigem Willen konnten sogar die Ausfälle von Leistungsträgern wie Stefan Holl, Patrick Mayer oder Michael Braxmeier kompensiert werden. Als es zum Schluss ganz eng wurde, hat man sogar Sinan Özcan wieder reaktiviert. Degendorfer im Rückblick: „Wir haben das Beste daraus gemacht.“
Klaus Mayr lobt den Spielertrainer, der seine Chance beim Schopf gepackt und die Mannschaft zur Meisterschaft geführt hat. Er sieht aber auch in der unglücklichen Vergangenheit Gründe für den Erfolg: „Die Mannschaft ist trotz der Anspannung immer cool geblieben. Das war einfach die Erfahrung der letzten Jahre. Unsere Führungsspieler haben den Rest der Truppe mitgezogen. Außerdem waren wir einfach dran!“ Wir sind wieder da – steht auf den Meister-T-Shirts, die noch in Ehingen übergezogen wurden. Jetzt will man auch in der Kreisliga bleiben. Bisher haben die Sportlichen Leiter, Klaus Mayr und Marc Miehlich, für dieses Unterfangen erst Max Schaller von den A-Junioren des TSV Dinkelscherben verpflichtet. „Wir brauchen schon noch Verstärkungen“, sagt Manuel Degendorfer, „sonst wird es ein harter Kampf gegen den Abstieg.“
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