Gesund leben ist ganz einfach

Betrachtet man den Mensch ganzheitlich, wird schnell klar, dass zur Gesundheit mehr erforderlich ist als Medizin und Heilmittel. Denke an Essen, Trinken, Schlaf, Bewegung, Hygiene. Das ist meine Definition vom gesunden Leben. Ganz einfach, oder?

E s s e n

Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern. Molieré, französischer Dichter und Schauspieler.

Nicht ganz unrecht hatte Moliere mit diesem Spruch. Der Volksmund sagt: Essen ist der Sex im Alter.

Auch Goethe wußte um die Bedeutung einer guten Mahlzeit.

Oscar Wilde meinte: Wenn ich erregt bin, gibt es nur ein Mittel, mich völlig zu beruhigen: Essen.

So ließe sich die Litanei aus früheren Jahren fortsetzen. Wohl kaum einer, der Essen als Ballast empfand, als Zeitverlust.

Viele "moderne" Menschen sind von derart trauriger Natur, dass sie Essen nur noch als Nahrungsaufnahme sehen, als Versorgung des Körpers mit notwendiger Energie und Nährstoffen. Wieviel entgeht dem, der Genuß nicht zu schätzen weiß. Essen ist ein sinnliches Erlebnis, das alle fünf Sinne anspricht.

Kein Wunder, dass die Seele leidet.

Die moderne Wisenschaft erklärt uns mit schöner Regelmäßigkeit, warum Essen schlecht ist. Fett, Kohlehydrate, Cholesterine, usw.

Zuviel Fleisch, zu große Portionen, zu wenig Eiweiß, zuviele Proteine, zu wenig Vitamine. Zuviel Fett und dann noch falsches, usw.

Dabei ist Essen als "Zwangsmaßnahme zum Leben" unverzichtbar. Erhebe Essen zur Zeremonie, zur Feier, zur Kunst.

Dinniere und sinniere!

Dann gibt es jeden Tag eine Feier. Und wer feiert nicht gern? Auch wenn es im kleinen Kreis ist, mit dir selbst.

Und schau nicht jeden Tag auf Kalorien und Kohlehydrate. Damit macht man sich das Leben schwer, schafft sich oft ein schlechtes Gewissen und verdirbt sich den Tag. Natürlich ist es wichtig, auf seine Ernährung zu achten. Aber nicht übertreiben. Verzichte soweit als möglich auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen, z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, etc.

Ein bisschen Übergewicht darfst du dir zugestehen. Es schadet nicht. Die Medizin achtet nur auf Laborwerte.

Schon der Körperbau der Menschen ist differenziert. Wir unterscheiden drei Grundtypen: ektomorph, mesomorph und endomorph.

Das läßt sich auch durch verschiedene Essgewohnheiten kaum beeinflussen. Es gibt nun mal den langen hageren Typ, den untersetzten, bulligen Typ und den Typ, der zu Fettansatz neigt. Das ist in unseren Genen verankert

Zufriedenheit, das höchste Gut, ist gerätetechnisch nicht meßbar. Nur du selbst entscheidest. Denke aber daran - achte auf deine körperliche Gesundheit. Iß Gemüse, Obst, wenig Wurst und Fleisch.

In Urzeiten gab es für den Menschen nur Wurzeln, Beeren, Obst, Gemüse. Salate. Nur selten Fleisch und Fisch, es gab keine Viehzucht. Dazu Nüsse, Eier. Zucker gab es nicht. Weizen gab es nicht. Unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler, keine Viehzüchter oder Ackerbauern. Bis heute sind dies die Vorgaben für ein gesundes Essen.

Damit nimmt der Mensch alles zu sich, was er für eine gesunde Ernährung braucht: Eiweiß, Fett und Kohlehydrate. Diese Stoffe beinhalten auf natürliche Weise alle notwendigen Vitamine, Nährstoffe, Spurenelemente, Mineralien. Man nennt das auch eine ausgewogene Ernährung. Sie erinnert stark an die "Paleo-Ernährung", die Ernährung der Menschen in der Steinzeit.

Verzichte soweit als möglich auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen, z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Zucker, etc. Du kannst auch auf Weizen verzichten! Bei entsprechender Sensibilität sollt sowieso auf Weizen verzichtet werden.

Der Bedarf notwendiger Stoffe wird in unseren Breitengraden mehr als gedeckt. Man kann also sagen: Weniger ist mehr!

Dennoch ist man sehr gut versorgt. So gut, dass man auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten kann.

Dem entgegen steht der Genuß, der Spaß bei der Zubereitung, die Freude an der Abwechslung, die Lust am Geschmack.

Das ist das eigentliche Problem. Auf ein Überangebot zu verzichten, sich am Notwendigsten zu bedienen. Wenn es dir gelingt, hier das richtige Maß zu finden, tust du schon eine ganze Menge für deine Gesundheit. Esse, lebe und trinke bewußt!


T r i n k e n

Trinken, die Aufnahme von Flüssigkeit, ist für den Körper noch wichtiger als Essen. Man kann tagelang ohne Essen auskommen, aber nicht ohne Flüssigkeitszufuhr, ohne Trinken. Beobachte Tiere - sie machen es uns vor - sie sind mit Wasser zufrieden.

Wasser ist das Lebenselixier. Der menschliche Körper besteht zu über 60% aus Wasser. Wasser ist existenziell wichtig.

Nichts anderes braucht der Körper. Alles andere ist nur Geschmackssache. Dutzende verschiedene Fruchtsäfte, Limonaden, Milchdrinks. Versuche, darauf eine Zeitlang zu verzichten.

Fast jedes industrielle Getränk ist mit Zucker versetzt. Zucker ist süß, Zucker ist, leider, auch oft Genuß, Freude am Geschmack. Würde Vernunft walten, würde man nur Wasser trinken. Aber Wasser ist geschmacklos, und obwohl der Mensch ein "Gewohnheitstier" ist, wird sich kaum einer daran gewöhnen, nur Wasser zu trinken. Auch Tee und Kaffee sind auf Dauer langweilig. Sich also auf Dauer nur Gesundes einzuverleiben, ist beinahe unmöglich. Doch gerade hier gibt es sehr viel Potential, auf natürliche Weise gesünder zu leben. Vielerorts ist Wasser aus der Leitung minestens so gesund wie "Mineralwasser" aus der Plastikflasche. Auf die Plastikflasche sollte man, wenn die Leitungswasserqualität in Ordnung ist, verzichten. Im Durchschnitt 2 bis 3 Liter sollte man täglich trinken, sagt die Medizin. Und da gebe ich ihr Recht. Im Sommer oder bei Hitze mehr. Ich habe in der Sahara täglich bis zu 10 Liter getrunken. Vielen fällt es schwer, solche Mengen zu trinken. Achte darauf, dass du genügend trinkst. Achte darauf, was du trinkst. Trinke nicht zu kalt, trinke nicht zu hastig. Geniesse auch hier.

Zum Trinken gehört auch der Genuß alkoholischer Getränke.

Wer kennt sie nicht, die Unzahl an Trinksprüchen. Trinken ist das Lachen der Götter!

Da lachen wir doch mit, sogar ausgesprochen gerne! Solange es nicht zu exzessiv und zu oft geschieht...!

Eher ein Bier als Limonade. Zumindest in Deutschland ist Bier, gebraut nach dem Reinheitsgebot (keine gesetzliche Verpflichtung!), ein absolut sauberes, gesundes Getränk. Meist gebraut mit Wasser aus dem Tiefbrunnen. Auch Wein ist (meistens) gesünder als Zuckerwasser mit Geschmack. Er enthält "sekundäre Planzenstoffe", auch wenn die Lagerbehälter geschwefelt sind, was bei empfindlichen Personen Kofpschmerzen verursachen kann.

Aber auch hier gilt wieder: Maß halten. Genuß ist wichtig, Geselligkeit eine Form der Psychohygiene, aber ein Zuviel ist schädlich.

Zuviel Alkohol verursacht psychische und körperliche Schäden. Alkohol trinken ist gesellschaftsfähig. Das macht ihn gefährlich. Lass dich nicht verführen. Zügle dich.

Alkohol hat ein hohes Suchtpotential. Er macht sehr oft süchtig. Sucht ist eine Krankheit, die alleine meist nicht mehr beherrschbar ist. Aber Alkohol kann durchaus auch helfen. Er macht manches leichter, er beschwingt, er lockert, er enthemmt.

Man entdeckt an sich selbst Fähigkeiten, die man ohne Alkohol nicht hat. Du hast sie doch!

Das ist die große Gefahr. Man erkennt die Grenze zur Abhängigkeit nicht. Die individuell sehr unterschiedlich sein kann.

Auch ein Schnäpschen zum oder nach dem Essen hat durchaus seine Berechtigung. Lerne deine persönliche Grenzen beim Alkohol kennen und respektieren. Finde das richtige Maß und halte dich daran! Oder verzichte ganz darauf. Aber Achtung: Viele Medikamente, Heilmittel und Kosmetika enthalten Alkohol. Berücksichtige dies. Und denke daran: Fähigkeiten, die du mit Alkoholeinfluss entwickelst, hast du auch ohne. Alkohl öffnet nur die Türe, hinter der diese deine Fähigkeiten verborgen sind.


S c h l a f e n

Ein hohes Gut, wer schlafen kann. Sich hinlegen, die Augen schließen, schlafen. Durchschlafen. Nicht nach einer Stunde wieder wach sein. Nicht sich mit dem Aufstehen quälen müssen, weil man schlecht geschlafen hat. Auch Schlafen will gelernt sein.

Man kann es lernen. Nicht umsonst sagt der Volksmund: Ein ruhiges Gewissen ist ein gutes Ruhekissen.

Viele Menschen bewegen sich zu wenig, haben kaum körperliche Belastung, sind nicht "ausgelastet".

Stattdessen Kopfarbeit, viele Gedanken, Sorgen, Stress, Unzufriedenheit, schwer zu lösende Aufgaben. All das beeinträchtigt die Qualität des Schlafes.

Versuche, den Kopf frei zu kriegen, abzuschalten. Klinke dich aus. Wer im Bett liegt und schlafen will, sollte an schöne Dinge denken.

Belaste deinen Körper vorher. Geh spazieren, treibe Sport, suche das Gespräch. Verbrauche Kalorien, trainiere deine Muskeln. Dein Schlafort sollte ein Ort der Ruhe sein, eine Oase der Erholung. Wir können in allen hier genannten Punkten sehr viel von den Tieren lernen. Ich habe dazu eine Verhaltensweise entwickelt. Gesunder Schlaf ist lernbar. Auch ohne Medikamente.

Tiere essen, wenn sie Hunger haben. Sie trinken, wenn sie Durst haben. Und sie schlafen, wenn sie müde sind. Einem Hund ist die Uhrzeit egal. Wenn er müde ist, rollt er sich zusammen und ruht. Wenn er kann, sucht er sich ein ruhiges Plätzchen. Katzen reagieren genauso. Nehmen wir uns ein Beispiel daran. Tiere ruhen gerne nach dem Essen. Das sollten wir auch tun. Kein größerer Genuss, kein größerer Gefallen für Wohlbefinden und Gesundheit als ein Mittagsschläfchen.

Aber was tut der Mensch? Er arbeitet, würgt mittags schnell etwas Essbares hinunter und stürzt sich wieder in die Arbeit.

Das ist Raubbau an der eigenen Gesundheit. Gemütliches, leichtes Essen und ein Schläfchen. Das würde vielen schon viele Sorgen nehmen. Gönne dir Ruhe, wann immer du kannst.

Zu bedauern sind Schichtarbeiter. Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, seinen Lebensrhythmus wöchentlich zu wechseln. Schichtarbeit ist eine ungeheure Belastung, die auf Dauer viele schafft, krank macht! Wundere dich nicht, wenn du Schicht arbeitest und dich unwohl fühlst. Das ist zwangsläufig beinahe normal!


B e w e g u n g

Wer rastet, der rostet. Eine alte Volksweisheit.

In grauer Vorzeit durchstreifte der Mensch als Sammler und Jäger Wälder und Flure, immer auf der Suche nach Eßbarem.

Er war in Bewegung. Der moderne Mensch sitzt, bewegt sich meist zu wenig und hat zu viele Hilfsmittel, kräftezehrende Anstrengung zu vermeiden. Muskeln verkümmern, die Belastung wird einseitig, Schmerzen treten auf. Der Rücken muß nicht geschont werden, sondern trainiert. Muskeln und Haut sind das Stützkorsett des Körpers, ohne Muskeln würde der Oberkörper nach vorne kippen, weil nur die Wirbelsäule dessen Gewicht nicht halten könnte.

Laufen, spazierengehen, ist schön. Aber es genügt nicht. Der Mensch ist in vielen Punkten immer noch in der Steinzeit.

Das betrifft unser Verhalten (Jagdtrieb, Aggressionen, Geselligkeit, Rachegedanken, usw.) und auch unseren Körper. Gut möglich, dass unser Körper irgendwann verkümmert und wir am Bildschirm unser (geistiges) Leben verbringen. Bis dahin aber will der Körper trainiert werden. Geschieht das nicht, fängt der Körper an, sich zu wehren. Er fängt an, Signale zu senden. Signale, die wir als Schmerz empfinden.

Es gilt, den ganzen Körper zu trainieren, speziell die Körperpartien, die mit Bewegung unterversorgt sind. Beobachte eine Katze. Oder ein anderes Tier. Instinktiv (von Geburt an vorhandenes, nicht antrainiertes Verhalten) bewegen sich Tiere ganzkörperlich.

Sie trainieren nicht nur Bauch, Beine, Po, oder den Oberkörper. Für solch ein Training braucht man keine Fitnessgeräte.

Was man dazu braucht, ist der Wille. Vielen fehlt der Wille, weil sie übersättigt sind. Ein voller Bauch studiert nicht gern.

Oder schon zuviel gearbeitet haben. Auch 15 km Stau oder Stadtverkehr mit dem Auto sind echte Arbeit und können psychisch belastend wirken. Bewegt hat man sich damit aber nicht.


Fünf Minuten, die helfen können!

Stell dich hin, Beine eine Schrittweite auseinander. Steh bequem. Breite die Arme aus, halte sie waagrecht vom Körper weg. Strecke dich. Die Arme, den Oberkörper, die Schultern, die Bauchpartie, den Rücken. Du solltest alle Körperteile spüren. Lockere dich. Lass die Arme sinken. Zieh die Beine an, Knie unter das Kinn so hoch es geht. Abwechselnd. Bleib wieder ruhig stehen, Zieh die Arme langsam wieder in die Waagrechte. Drehe deinen Oberkörper hin und her mit ausgestreckten Armen. Beuge deinen Oberkörper nach links, nach rechts, nach vor und zurück. Gönne dir eine kleine Pause. Lege den Kopf in den Nacken, schau in den Himmel, sammle deine Gedanken.

Es sind noch keine 10 Minuten vergangen, aber wenn du diese kleine Übung machst, wirst du dich schon nach dem dritten Mal besser fühlen. Diese Übung ist steigerungsfähig. Lerne dazu, dich zu konzentrieren. Anfangs wird dir diese Konzentration nicht leichtfallen. Es ist egal, an was du denkst, aber du wirst merken, wie deine Gedanken abgleiten.

Konzentriert bist du, wenn deine Außenwahrnehmung eingeschränkt ist, wenn du "ausblenden" kannst.

Ich empfehle diese Übung gerne für den Abend, kurz vor dem Schlafengehen, am besten draußen.


H y g i e n e

Das Wort Hygiene hat verschiedene Bedeutungen. Sie dient der Verhütung von Krankheiten und Erhaltung der Gesundheit.

Es meint aber auch die persönliche Reinigung, z. B. Händewaschen, Zähne putzen, Duschen, etc.

Lange Zeit war der Mensch im Prinzip kerngesund, weil er natürlich lebte und natürliche Kost aß. Es gab keine Massenindustrie. Dennoch war die Sterblichkeit hoch - mangelnde Hygiene forderte ihre Opfer. Eine Wassertoilette wurde erst Ende des 16. Jhdt. erfunden. Bis dahin war es üblich, Kot und Abfälle einfach auf die Straße zu werfen.

Auch in der Medizin war Hygiene bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts nahezu unbekannt.
Sterilität ein Fremdwort. Man kann sich vorstellen, was das für Auswirkungen hatte.

Dazu ein Tipp: Hygiene-Museum in Dresden.

Erst durch Kanalisation, Sauberkeit und andere Maßnahmen besserten sich die Zustände. Es gab keine Antibiotika, keine Desinfektion, keine sterilen Verbände - deshalb war die Sterblichkeit hoch, das durchschnittliche Lebensalter sehr gering.

Und heute?

Heute haben wir eine Seife für die Hände, eine fürs Gesicht, eine Lotion für den Intimbereich, ein Haarwaschmittel, ein Duschgel, einen Badezusatz. Zahnpasta, Mundwasser und Handcreme. Wohlriechende Cremes und Parfums. Alle industriell hergestellt - oft mit chemischen Zusatz- Hilfs- und Duftstoffen. Das muß nicht schädlich sein, aber die Vielzahl der Stoffe kann den Körper, die Haut, irritieren. Dermatitis, Pickel, Juckreiz kann die Folge sein. Wir haben ein Zuviel an Hygiene. Das größte Organ des Menschen ist die Haut. Sie bildet einen "Säureschutzmantel" mit einem pH-Wert von 5,5. Dieser Wert ist leicht sauer und schützt die Haut. Die häufige Verwendung von Seife kann diesen Säureschutzmantel zerstören und den pH-Wert verändern.

Durch übermäßige Hygiene können Allergien entstehen, gerade bei Kindern. Wenn ein Kind mal von einem Hund abgeschleckt wird, ist das meistens nicht weiter schlimm, es passiert - Nichts! Der Mensch braucht zur Stärkung des Immunsystems Kontakt mit Keimen und Bakterien. Gäbe es keine Darmbakterien, wäre eine Verdauung schlicht unmöglich. Auch in Kläranlagen sorgen Bakterien für die Zersetzung von Reststoffen.

Besondere Beachtung solltest du der Mundhygiene schenken. Du atmest, du ißt, du trinkst. Der Mund ist 24 Stunden Pförtner und Schleuse für den Körper. Der Mundhygiene kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Man sollte nach jedem Essen zumindest den Mnd ausspülen. Essensreste, die im Mund verbleiben, reagieren. Sie werden sauer, sie verfaulen, sie werden schädlich. Weg damit, bevor es soweit ist. Denn nicht nur ein übler Geruch kann die Folge mangelnder Mundhygiene sein, auch ernste Erkrankungen sind die Folge. Schon das Ausspülen mit Wasser, entsprechend temperiert, hilft. Es muß nicht mal immer Zahnpasta sein.

Die chemischen Zusätze in vielen Hygieneartikeln machen diese oft gefährlich. Hautreizungen, Allergien, Rötung und mehr sind die Folge. Es gibt Menschen, die gezwungen sind, Hände öfters zu desinfizieren. Innerhalb kurzer Zeit bilden sich bei manchen dieser Personen tiefe, schmerzhafte Risse in der Haut, die schlecht heilen.

Meine Empfehlung: Zumindest mal vorübergehend das Badezimmer entrümpeln. Kernseife genügt. Beim Kauf von Zahncreme auf die Zusammensetzung achten. Wer will schon Chemie im Mund? Nicht täglich duschen. Oft genügt auch eine Reinigung mit einem feuchten Tuch ohne Seife. Anders natürlich in gefährdender Umgebung. Hier ist Hygiene oberstes Gebot. Auch der Gang zur Toilette sollte mit einer Händereinigung abgeschlossen werden. Es gilt also auch hier: Gesundes Mittelmaß. Keine übertriebene Hygiene. Verzicht auf Chemie soweit möglich.

Wer es schafft, sich die bisherigen Empfehlungen zu Herzen zu nehmen und sie umzusetzen, führt ein gesundes Leben.

Das ist zwar noch keine Garantie für ein langes Leben, aber eine wichtige Voraussetzung. Immerhin: Der Körper ist bis ins Alter flexibel. Er verträgt Fehler und repariert sich selbst. Aber nur in gewissen Grenzen. Beispiel: Die Leber braucht für vollständige Regeneration bis zu 10 Jahre. Ab einem gewissen Grad der Erkrankung schafft sie es nicht mehr...
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