Klosterfest 2014 in Oberschönenfeld

  Klosterfest 2014
Dazu war im Landboten der Augsburger Allgemeinen folgender Beitrag zu lesen:
KLOSTERFEST
Ansturm auf Würstchen, Kuchen und Parkplätze
Tausende kommen nach Oberschönenfeld. Autos stehen dicht an dicht auf den Feldern Von Gerald Lindner
Ideales Wetter, Tausende Besucher und trotzdem eine ruhige entspannende Atmosphäre – etwas Besonderes lag heuer über dem Klosterfest in Oberschönenfeld. Schon zum Gottesdienst, der morgens zum Beginn des Feierns stattfand, waren viele Besucher gekommen. Überhaupt gab’s heuer ein stetiges Kommen und Gehen, sodass die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren, die als „lebendiges Verkehrsleitsystem“ fungierten, ganz schön aufpassen mussten, wo wieder Parkplätze auf dem anschließenden, frisch gemähten Feld unterhalb des befestigten Parkbereichs frei wurden. Die Autos standen in mehreren Reihen gute hundert Meter lang auf dem Feld.
„Für ein Klosterfest ist das ein sehr guter Besuch“, sagte Thomas Schenzinger von der Wollishauser Feuerwehr. „Im Vergleich zum Besuch des Weihnachtsmarkts und des Töpfermarkts aber sehr wenig“, so Schenzinger weiter. Deswegen falle es ihm schwer zu verstehen, warum die geplante Parkplatzerweiterung von einigen, darunter auch dem früheren Museumsdirektor Hans Frei, bekämpft wird. „Wenn wir heute Regen hätten, könnten wir die Wiese nicht nutzen, wir wüssten nicht, wo die Autos parken sollen.“ Früher habe es Parkmöglichkeiten auf dem Moko-Gelände am östlichen Ortsrand Gessertshausens gegeben und einen Shuttle-Service von dort zum Klostergelände. „Aber jetzt ist alles verkauft, und wir können hier nicht mehr rein“, so Schenzinger.
Einen kleinen „Shuttle-Service“ gab’s allerdings: Michael Schaller und seine Tochter Brigitte Wittmann transportierten Gäste vom Gessertshauser Rathaus zum Kloster und zurück. Rund 25 Minuten dauerte die einfache Fahrt, die von zwei Pferden gezogene Kutsche war regelmäßig voll besetzt. Wegen des stetigen Wechsels der Besucher gab’s im Klosterhof, in dem die Kapelle Röfingen spielte, den ganzen Tag über Sitzplätze. Wie viel wirklich los war, sah man erst, als das Team des Freundeskreises Oberschönenfeld am frühen Nachmittag melden musste, dass selbst die letzten Würstchen verkauft waren, vom Braten gar nicht zu sprechen. Das Gleiche gab’s bald drauf bei den Kuchen. „Das hatten wir noch nie“, sagte Bruno Egge, technischer Mitarbeiter des Volkskundemuseums. Und Hubert Droste war unermüdlich dabei, Kaffeegeschirr einzusammeln und zum Spülteam zu transportieren, wenn er nicht Getränke ausschenkte. Mit Strohhut gegen die Sonne geschützt, sorgte Freundeskreis-Vorsitzender Ferdinand Reithmeyr dafür, dass alles reibungslos ablief.
Besucher umringen die Äbtissin
Auch die Schwestern des Klosters zeigten sich und sprachen gerne mit den Gästen. In zwei Führungen konnte man das Kloster erklärt bekommen und hinter sonst meist geschlossene Türen blicken. Beispielsweise durfte man ein paar Schritte im Labyrinth tun. Fast dauernd umringt von Besuchern war Äbtissin Gertrud Pesch. Sie freute sich über die „sehr schöne Atmosphäre: Es gibt keine Hektik, keinen Stress man kann einander begegnen.“
Wie es inzwischen Tradition ist, schlossen sich auch das Volkskundemuseum und das Museum Staudenhaus an. In Ersterem waren die Ausstellungen kostenlos zu sehen. Beim Staudenhaus gab’s Einblick in einen Bienenstock, ermöglicht vom Imkerverein Gessertshausen, dazu fanden Spinnvorführungen statt. Vor allem die Kleinen wie der neunjährige Lukas, der mit seinen Eltern aus Thannhausen gekommen war, freuten sich über Honig-Gummibären.
Und Alfred Stix vom Hirschhof in Heretsried erklärte alles über Flachsanbau, Leinsamen und Leinöl. Er hatte für diesen Anlass eigens eine kleine Broschüre zusammengestellt, in welcher auch die Weberei und verschiedene Webstühle erklärt wurden. Seltsame Gestalten mischten sich heuer unter die Besucher: Es waren die Naturgeister rund um den Künstler Meinrad Froschin, die farbenfroh gekleidet und fantasievoll geschminkt für ihr eigenes Fest im Botanischen Garten Augsburg warben. Die Äbtissin freute sich, dass – wie bisher fast immer – das Wetter schön war. „Das sehen wir immer als Zeichen, dass der Segen Gottes auf unserem Klosterfest liegt“, so Schwester Gertrud. »Kommentar
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