Geisterfahrer Silvano Tuiach begeistert das Margertshauser Publikum

Geisterfahrer Silvano Tuiach begeisterte das Margertshauser Publikum bei seinem Auftritt mit seinem Programm „Immer auf der richtigen Seite“.
  Geisterfahrer Silvano Tuiach begeistert das Margertshauser Publikum
Sehr gute Stimmung im ausverkauften Sportheim
Margertshausen (gobi)
Zur Eröffnung des Jubiläumsjahres des SSV Margertshausen (90 Jahre) präsentierte die Theaterabteilung bei ihrem sechsten Kabarettabend: „Geisterfahrer“ Silvano Tuiach mit seinem Programm „Immer auf der richtigen Seite“. Tuiach war schon 2008 und 2011 zu Gast im Margertshauser Sportheim. Vor einem seit Wochen ausverkauften Haus begrüßte der erste Vorsitzende des SSV Margertshausen Anton Schmid im Namen des Vereins das begeisterte Margertshauser Kabarettpublikum. Leider erhielt ich heute Morgen den Anruf von Silvano Tuiach, dass er erkrankt sei und somit nicht auftreten kann, so Anton Schmid. Die Suche nach einem Ersatz war nicht einfach, doch ist er auf einen Herr Hennemann gestoßen. Als Herr Hennemann von der Firma Hausfrauenglück aus Bergisch Gladbach, der seine Kundinnen im Publikum ausmachte, war er von Beginn an mittendrin, im wahrsten Sinne des Wortes. Tuiach alias Hennemann machte schnell in Margertshausen allerseits bekannten drei Damen unter den Zuschauern aus und stellte sie dem Publikum vor. Er plauderte mit ihnen über die Sauberkeit im Wohnzimmer. Seine Waren sind nicht peinlich, er preist mit indiskreten Geschichten den Schnarchstopper ebenso an wie die Toilettenhilfe für den Herrn, die Erdstrahlendecke und den Seifenresteverwerter. Seinen Bröselrambo nutzt der Perücken tragende Schwerenöter für eine nette Anmache. Doch mit einem Griff an den Kopf ist Hennemann verschwunden, der glatzköpfige Tuiach wird zum Verlagsmitarbeiter, der die Werke des Sodala-Verlags präsentiert. Die bieten ihm unbegrenzte kabarettistische Möglichkeiten. Das Kleinbürgerliche Gesetzbuch braucht der spießige Hauseigentümer unbedingt wegen des Nachbarschaftsrechts. Im Sodala-Verlag findet auch der älter werdende Mann den passenden Ratgeber, nebenbei verrät Tuiach, dass sich das männliche Alter trotz vielerlei Tricks nicht verstecken lässt, jedenfalls nicht in der Königstherme oder im Bärenkellerbad. Geisterfahrer Tuiach gab nebenbei eine kleine Biografie preis. Er erklärte seinen Namen, der kein Künstlername, sondern der seiner italienischen Eltern sei. Nach dem „V8“ in Steppach absolvierte er eine Druckerlehre, machte über den zweiten Bildungsweg Abitur, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. So liegt es ihm nicht fern, sich mit dem modernen Sprachgebrauch auseinanderzusetzen, über die Verwendung des Wortes Todsünde zu philosophieren und auf sehr individuelle Weise die sieben christlichen Todsünden zu erklären. Am Ende der Vorstellung erzählte er noch in seiner Paraderolle des Walter Ramzmayrs aus dem Hochfeld über die lustigen Geschehnisse mit seiner Frau Mathilde, seiner Schwägerin Iris und seinen Stammtischbrüdern. Nach einer Zugabe und langem Schlussapplaus überreichte der erste Vorsitzende des SSV Margertshausen Anton Schmid dem Kabarettisten mit einem zum Auftritt passende Gastgeschenk. Anschließend mischte sich der Künstler unter die Besucher und ließ den gelungenen Abend mit noch vielen freundschaftliche Gespräche ausklingen.
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