Gaudiwurm Deubach 2014

Auf dem CCD Narrenschiff waren neben dem Prinzenpaar auch das Kinderprinzenpaar zu sehen
Im Landboten der Augsburger Allgemeinen war folgender Bericht zu lesen:
Gaudiwurm zieht durch Deubach
Von Jana Tallevi (Text) und Marcus Merk (Bilder)

Gessertshausen-Deubach Als wäre es eine Regieanweisung gewesen: Kaum war der Gaudiwurm mit 65 Wagen, Musikkapellen und Fußgruppen durch Deubach gezogen, ist der für gestern angekündigte Regen auch tatsächlich gekommen – als ob der Himmel über den Faschingsausklang weinen würde.
Zuvor hatten ein paar Tausend Zuschauer unter angenehmer Vorfrühligensonne noch einmal die tollsten Wagen und Fußgruppen aus dem Augsburger Land in einem fröhlichen Umzug gesehen. Fast der ganze Landkreis von den Stauden bis Altenmünster hatte sich in dem Gessertshauser Ortsteil versammelt, wo der Carnevals-Club Deubach (CCD) den 42. Gaudiwurm organisiert hatte.
Und dabei wurde am letzten Faschingstag nicht ein neuer Prinz, sondern sogar ein neuer König ausgerufen, nämlich König Otto von Diedorf (Otto Völk). Unter dem Motto „Sieben auf einen Streich“ hatte die Feuerwehr Willishausen die Bürgermeisterwahl in Diedorf mit ihren vielen Kandidaten aufs Korn genommen. Und im Publikum war als besondere Verkleidung sogar der „23. Bürgermeisterkandidat“ für die Markgemeinde gesichtet worden.
Apropos Bürgermeisterwahl: Die „Kutzenhauser Nachbarskinder“ fragten mit Bezug auf Silvia Kugelmann: „Wer kann ihr das Wasser reichen?“, und die Sunny Boys Zusmarshausen stellten unter dem Motto „Zusser Wahlküche – weil’s Wurst ist“ die Kandidaten Käser Jockel (Joachim Weldishofer), Suppen Berny (Bernhard Uhl) und Kräuter-Susi (Susanne Hippeli) vor. Auf der Speisekarte des Wagens standen außerdem „mooriger Seetang“ mit Bezug auf den Schlamm im Rothsee und „viel Amigo-Kraut“.
Auch wenn es in Gessertshausen in diesem Jahr keine Bürgermeisterwahl gibt, Themen aus dem Dorfleben wurden doch auch von den Gruppen aus dem Ort angesprochen. So kamen die Freien Bürger Gessertshausen mit dem „Bürgerbus“ und die Fußgruppe um Sofie Gaugenrieder fragte, warum eigentlich die Zech-Stuben schon wieder keinen Pächter haben, wo es doch Köche wie Sand am Meer gibt.
Wer anschließend dem Fasching 2014 immer noch nicht Lebewohl sagen wollte, der konnte mit dem CCD in den eigens zu diesem Zweck geöffneten Zech-Stuben noch Kehraus feiern.
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