Staudenradlertour 2015

  Staudenradlertour 2015
Donnerstag 14.05.2015:
Treffpunkt für unseren diesjährigen Start war bei unserem "Manager" Tchibo.
Wir trafen uns um 8.30 Uhr zu einem gemütlichen Weißwurstfrühstück. Nach zwei Brezen, mindestens 3 Weißwürsten ging es gegen 9.40 Uhr mit dem Rad los. Über Oberschönenfeld, vorbei am Strohdachhaus, ging es durch den Wald nach Burgwalden. Leider stürzte auf der kiesigen Abfahrt einer unserer Staudenradler und verletzte sich sich an Ellenbogen und Hüfte. Glücklicherweise konnte er die Tour fortsetzen und wurde bei unserem ersten Halt, in Leuthau der Heimat von unserem Toni, verarztet. Hier konnten wir bei unserer Ankunft bei Singer´s den "neuen" Erdenbürger Leon (Tonis Enkel) begrüßen.
Bei der Weiterfahrt erwischte uns ein kurzer Regenschauer, der aber bereits in Schwabegg wieder verschwunden war. Unsere erste ausgedehnte Pause, also unsere Mittagspause, machten wir beim Füchsle in Siebnach. Ein Lokal, das für eine kurze Rast sehr empfehlenswert ist.
Von hier ging es dann weiter zur "Schmutterquelle". Der Versuch den eigentlichen Ursprung der Quelle zu finden schlug leider fehl.
Von der Schmutterquelle ging es weiter über Ettringen nach Türkheim, unserem ersten Etappenziel.
Ankunft war gegen 18.30 Uhr im Gasthof Rosenbräu. Nach dem verstauen unserer Räder, der Zimmerverteilung und einer erfrischenden Dusche traf man sich zum gemeinsamen Abendessen.
Bei sehr leckerem griechischem Essen, einer sehr zuvorkommenden Wirtin, sehr freundlichem Personal und einer netten Atmosphäre ließen wir den Tag mit 3 vom Haus (Gasthof Rosenbraü, unser erstes Übernachtungsquartier) spendierten Uso-Runden ausklingen und verschwanden dann in unseren Betten.

Freitag 15.05.2015:
Um 7.30 Uhr trafen wir uns zum Frühstück. Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum 7-Schwaben Museum. Altbürgermeister "Silverius Bihler" führte uns durchs Haus und erzählte uns sehr interesante Dinge über Türkheim, seine Geschichte und natürlich die 7-Schwaben. Für Liebhaber von vor- und frühgeschichtlichen Funden, Handwerk, kirchlicher Kunst und bäuerlichem Brauchtum stellt ein Besuch des Museums ein Erlebnis dar.
Nach dem es schon die ganze Nacht geregnet hatte und immer noch nicht aufgehört hat zu regnen, waren wir gezwungen gegen 10.45 Uhr in Regenkleidung von Türkheim zu starten. Da Dauerregen angesagt war, beschlossen wir den "kürzesten" Weg nach Thannhausen zu nehmen. Er führte uns über Rammingen, Tussenhausen nach Zaisertshofen. Von hier ging es auf dem Radweg, am Wald entlang, nach Mörgen und dann nach Kirchheim. Im Gasthof Adler machten wir Rast. Es war unsere Mittagspause. Ehrliche und regionale Küche, Böhmisch-bayerisch.
Pünktlich zur Weiterfahrt wurde der Regen wieder etwas kräftiger. Über Hasberg, Mindelzell und Bayersried ging es nach Ursberg. Hier besuchten wir den Friedhof um Schwester M. Passithea Kehrle zu Gedenken. Jetzt ging es weiter in Richtung Thannhausen. Da unsere Räder durch das schlechte Wetter und die zum Teil unbefestigten Rad- und Feldwege stark verschmutzt waren nutzten wir am Ortseingang die Gelegenheit unsere Räder in der Waschanlage zu säubern. Gegen 17.30 Uhr kamen wir in unserem Quartier, Hotel Sonnenhof Thannhausen, an. Wir bekamen für unsere Räder zwei Garagen zugeteilt, erhielten die Zimmerschlüssel, konnten in aller Ruhe duschen und trafen uns gegen 19.00 Uhr zum Abendessen. "Gemütliche Gastlichkeit genießen", das Motto unserer Gastgeber. Wir waren herzlich Willkommen im "Hotel Sonnenhof" Thannhausen, im Bayrischen Schwabenland. In modernen, großräumigen Hotelzimmern waren wir bestens untergebracht. Wer in Thannhausen einige Tage verbringen will, ist hier bestens aufgehoben. Bei gut bürgerlicher Küche mit bayrisch-schwäbischen Spezialitäten fühlten wir uns bei den überaus freundlichen Wirtsleuten und ihrer sehr charmanten Bedienung bestens versorgt.

Samstag 16.05.2015:
Wie gewohnt gab es um 7.30 Uhr Frühstück. Am reichhaltigen Frühstücksbuffet fehlte nichts. Für jeden war etwas dabei. Nach dem wir uns von den Wirtsleuten verabschiedet und unser Abschiedsfoto gemacht hatten, bekamen wir zum Abschied noch ein kleines Geschenk (Feuerzeugtaschenlampe und Schnäpschen). Gegen 8.40 Uhr ging es dann endlich los. Wir fuhren über Burg, Balzhausen nach Memmenhausen. Hier machten wir eine kleine Pause beim Gasthof und Hausmetzgerei Riedler. Weiter ging es dann über Bauhofen nach Maria Vesperbild. Nach einem kurzen Besuch der Fatimagrotte, der Kirche Maria Vesperbild und einem Gebet, machten wir uns auf den Weg in Richtung Habertsweiler, Oberrothan nach Unterrothan. Hier legten wir gegen 12.00 Uhr eine Mittagspause ein. Frisch gestärkt nach Wurstsalat, Schnitzel und einem Schluck kühlem Bier ging es weiter über Willmatshofen, Fischach zum Weiherhof. Hier fand um 14.00 Uhr eine Maiandacht statt. Danach ging es weiter nach Oberschönenfeld, unserem letzten Etappenziel. Hier warteten bereits unsere Frauen auf uns.
Von 15.45 Uhr bis 18.00 Uhr führte Herr Warisch uns alle durchs Kloster Oberschönenfeld. Viele neue Eindrücke und Wissenswertes über das Kloster wurde uns dabei in spannender und fesselnder Weise von Herrn Warisch erzählt.
Der Abschluss unser Tour 2015 war ein gemeinsames Abendessen in gemütlicher, lustiger Runde im Klosterstüble Oberschönenfeld.

Schlusssatz:
Eine Tour, die für jeden Radsportler zu bewältigen ist. Sicherlich, es sind einige Steigungen zu bewältigen, die aber durch schöne Abfahrten schnell die Strapazen vergessen lassen. Landschaftlich schöne Strecken auf überwiegend befestigten Radwegen.
Werner hatte sich dieses Jahr ein E-Bike von den LEW ausgeliehen. Ergebnis --> vernichtend.
LEW hat ihm wohl ein Rad der ersten Generation mit extrem wenig Reichweite vermietet.
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