26. Staudenradlertour Brauereien-und Bierkellertour rund um Bamberg

Ein Prost auf den im Krankenhaus liegenden Staudenradler von seinen Radlerkollegen
    26. Staudenradlertour
Brauereien- Bierkellertour rund um Bamberg
Wir trafen uns gegen 6:45 Uhr in Margertshausen, unserem „Stammlokal“ Café Straßer zum Weißwurstfrühstück. Gerda hatte die Würste schon im heißen Wasser ziehen lassen, Brezen frisch aufgebacken und den Tisch gedeckt. Dazu gab es natürlich eine „Abensberger Turmweiße“. Gestärkt fuhren wir dann um 7:45 Uhr zum Bahnhof Gessertshausen. Pit aus Kissing hatte es besonders eilig und ist gleich einen Zubringerzug zu früh losgefahren. Per Handy verständigten wir uns, dass unser Treffpunkt der Umsteigebahnhof Augsburg/Oberhausen ist. http://www.staudenradler.de/Touren/Tour_2014/Tour/... auf der Strecke zwischen Augsburg und Treuchtlingen trafen wir auch eine kleine Gruppe von jungen Frauen, die Junggesellinnenabschied feierten. Die junge angehende Braut „Kathi“ hatte einige Aufgaben zu erfüllen. Die Staudenradler wünschen ihr nochmals alles Liebe und Gute für ihren weiteren Lebensweg und hoffen, dass ihre „große“ Liebe ewig hält.
In Nürnberg stieß dann Jörg (unser Nordlicht) zu uns und wir waren komplett, fast komplett, denn Werner (unsere graue Eminenz) lag im Zentralklinikum konnte an der Tour nicht teilnehmen.
In Bamberg angekommen blieb uns leider nichts anders übrig als die Satteltaschen zu öffnen und uns Regenkleidung überzuziehen. Es regnete mal wieder. Um 11:48 Uhr starteten wir in Richtung Heiligenstadt.
Über Kemmern, Oberunterdorf und Merkendorf kamen wir um 13:30 Uhr in Drosendorf an und machten in einem überdachten Biergarten der Brauerei Göller Mittagspause.
Unser „Trostpreis“ Jörg stellte hier fest, dass sein Hinterrad verdächtig wenig Luft hat. Er hatte einen Platten und musste diesen flicken. Geschickt und professionell war der Plattfuß von ihm ruck-zuck geflickt. Zunächst fuhren wir dann ohne Regenkleidung weiter, mussten diese aber bald wieder überstreifen, da es zu stark regnete. Bis kurz vor Laiberös hatten wir einige lange und knackige Anstiege zu bewältigen (zum Teil bis zu 8% Steigung und eine Höhe von 552 m ü. NN). In Laiberös hatten wir uns auf Grund des Wetters entschieden die kürzere Strecke zu wählen, was auch bedeutete, dass es fast immer leicht bergab in Richtung Heiligenstadt ging. Gegen 17 Uhr hörte es glücklicherweise auf zu regnen, bevor wir dann gegen 18:30 Uhr unser erstes Quartier, den „Heiligenstadter Hof“ in Heiligenstadt erreichten.
Da unsere Räder etwas unter der nassen Strecke gelitten hatten, wurden sie kurzerhand mit dem Wasserschlauch abgespritzt um den größten Schmutz zu entfernen.
Nach dem beziehen der großzügigen und sauberen Zimmer und einer ausgiebigen Dusche trafen wir uns zum Abendessen. Wir hatten Halbpension gebucht, was ein vorzügliches Dreigängemenü beinhaltete. Dazu gab’s ein paar Bierchen. Weber Georg bestellte sich als eigentlicher Weintrinker ausnahmsweise mal ein dunkles Bier. Es war ihm scheins nicht vergönnt, denn beim Versuch es zu trinken löste sich der Boden des Bierkruges und die Sauerei war perfekt. Gegen 22 Uhr gingen wir alle brav zu Bett.
Freitag 30.05.2014:
Geplant: Von Heiligenstadt über Hundshaupten, Gosberg, Pinzberg, Kersbach nach Forchheim (ca. 50 km)
Übernachtung im Hotel Am Kronengarten
www.hotel-am-kronengarten.de
kontakt@hotel-am-kronengarten.de
Gefahrene Tour: 38,1 km
Heiligenstadt-Forchheim, 30. Mai 2014
Geschwindigkeit Höhe
Durchschnitt: 3,1 km/h Min.: 254 m Anstieg: 592 m
Durchschnitt in Fahrt: 10,0 km/h Max.: 519 m Abstieg: 643 m
Max: 57 km/h
Um 7:30 Uhr gab’s ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Nach unserem obligatorischen Abschiedsfoto machten wir uns gegen 9 Uhr wieder auf den Weg. Es ging über Veilbronn, Ebermannstadt nach Pretzfeld. Zu erst ging es ca. 10 km leicht bergab, danach kamen dafür wieder einige kräftige Anstiege hinauf nach Hetzelsdorf. Um 11 Uhr machten wir in Hetzelsdorf bei der Brauerei Penning-Zeißler eine „Brauereiführung“ mit Frühschoppen und Mittagessen. Danach ging es gleich mal wieder bergauf über Hundshaupten und Hundsboden, immer schön rauf und runter. Nun gings endlich wieder locker abwärts über Leutenbach, Dietzhof und Wiesenthau nach Forchheim, unserem zweiten Etappenziel. Gegen 14:45 Uhr erreichten wir unser Hotel Am Kronengarten. Nach Bezug unserer Zimmer und entspannender Dusche machten wir uns auf den Weg zum Kellerwald. Wir hatten für 17 Uhr eine Führung gebucht. Herr Heiser gab uns einen interessanten Einblick über Forchheim und seine Brauereien. In lockerer, ungezwungener Art führte er uns entlang der „Bierkeller“ durch den Kellerwald. Die vorgesehene Bierprobe (4 x 0,25l) hatten wir im Eichhorn-Keller, wo wir auch zu Abend gegessen haben. Riesen-Schnitzel, Spareribs, Wurstsalat und viele andere leckere Speisen wurden angeboten. Nur die Luft-Temperatur ließ zu wünschen übrig, es war einfach zu kalt. Der Wirt Bruno Alberti hatte ein einsehen und versuchte uns den Aufenthalt mit einem „Heizpilz“ und Decken angenehmer zu gestalten.
Jetzt gings zurück in die Altstadt von Forchheim, wo wir in der „Gaststätte Hebendanz“ noch kurz einkehrten und anschließend zurück zum Hotel Am Kronengarten liefen.
Samstag 31.05.2014:
Geplant: Von Forchheim über Drosendorf, Hirschaid bis Bamberg (ca. 65 km)
Gefahrene Tour: 51,1 km + Heimfahrt. 21,6 km
Forchheim-Bamberg, 31. Mai 2014
Geschwindigkeit Höhe
Durchschnitt: 4,2 km/h Min.: 240 m Anstieg: 662 m
Durchschnitt in Fahrt: 12,0 km/h Max.: 493 m Abstieg: 500 m
Max: 47 km/h
Nach einem reichhaltigen und ausgiebigen Frühstück drehten wir noch eine kleine Runde durch die Altstadt von Forchheim, machten ein paar Einkäufe in einer Bäckerei und machten uns dann, vorbei am Kellerwald, auf den Weg in Richtung Bamberg. Allerdings nicht auf direktem Weg, nein wir wollten noch was vom Hinterland sehen. Dies bedeutete allerdings, dass uns wieder knackige Anstiege aber auch rasante Abfahrten erwarteten. Über Serlbach vorbei an der Retterner Kanzel und dem Högelstein (497 m) gings dann über Weigelshofen, Gunzendorf, Buttenheim und Unterstürmig zurück an den Main-Donau-Kanal. Gegen 13:30 Uhr legten wir eine verdiente Pause im Biergarten der Brauerei Kraus in Hirschaid ein. Currywurst bzw. Schäuferla sollten die verbrauchten Kalorien zurückbringen. Ein kleines Bier durfte im Biergarten natürlich nicht fehlen. Danach radelten wir entlang des Kanals (schön eben) nach Bamberg. Wir genehmigten uns noch ein Eis und dann hieß es Abschied nehmen. Am Bahnhof hieß es dann Fahrkarten und etwas Proviant, für die Rückfahrt im Zug, einzukaufen. Pünktlich fuhren wir von Bamberg ab. Jörg verließ uns bereits beim ersten Umsteigen in Nürnberg. Er wohnt zurzeit aus beruflichen Gründen in Lauf. Die ganze Rückfahrt verlief problemlos, bis auf das letzte Umsteigen in Augsburg/Oberhausen. Hier waren wir vom Pech verfolgt. Unser Zug Richtung Gessertshausen war so überfüllt, dass wir noch eine ungewollte letzte Etappe radeln mussten. Von Augsburg nach Margertshausen, bzw. Fischach. Der harte Kern der Radlertruppe verabschiedete sich mit einem letzten Bier beim "Cafè Straßer".
Schlusssatz:
Die einladende Natur des Steigerwalds und der Fränkischen Schweiz, viele Brauereien und unzählige Bierkeller: Auf der Brauereien- und Bierkellertour rund um Bamberg radelt man ins süffige Herz Frankens.
Herrlich Station machen lässt es sich nicht nur auf den schattigen Bierkellern. Am Weg liegt nicht nur eine wohl weltweite einmalige Fülle kleiner Brauereien mit zahlreichen Biersorten, die auf schattigen Bierkellern ausgeschenkt werden, sondern auch das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg mit seinem Dom und die Kaiserpfalz in Forchheim. Das Levi-Strauss-Museum in Buttenheim und die Forchheimer Kaiserpfalz. Es geht durch den östlichen Steigerwald und die Fränkische Schweiz. Sie radeln im Maintal und entlang von Rauher Ebrach, Regnitz, Wiesent und Leinleiter.
Radstrecke:
- große und kleine Variante möglich
- durchgängig beschildert
- in beiden Richtungen befahrbar
- überwiegend asphaltiert
- Streckenlänge: von 202 km bis 61 km wählbar
- Höhenmeter: zwischen ca. 2100 m und ca. 400 m
- Die Route ist mehrfach an das Bahnnetz angebunden
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