TSV Gersthofen übernimmt Tabellenführung

Konzentration bei der Annahme
 
Lisa Steppich beim Aufschlag

Volleyball: Die Bezirksklasse-Mädels schubsen den Tabellenführer TSV Inchenhofen mit einem 3:2-Sieg vom Thron und übernehmen mit einem weiteren 3:1-Erfolg gegen VSC Donauwörth selbst die Führung der Tabelle. Zusätzlich zu den bereits fehlenden Spielerinnen musste das Team krankheitsbedingt auf Franziska Wagner verzichten.

Souverän starteten die Gastgeberinnen in das Spiel gegen Inchenhofen. Mit zwei aufeinanderfolgenden Aufschlagserien von Lisa Steppich und Kathrin Klink gewannen sie schnell mit 25:16.
Danach war der Wurm drin. Aufschlag- und Angriffsfehler dominierten in Satz zwei. Sie fanden nicht zur normalen Stärke und Inchenhofen glich durch eine starke Abwehrleistung mit 25:16 zum 1:1 aus.
Ausgeglichen verlief der dritte Satz bis sich Lisa Steppich beim 14:13 durch einen Netzfehler einer Inchenhofener Spielerin verletzte und ausgewechselt werden musste. Gersthofen zog zwar zum 22:16 davon, allerdings funktionierte beim 24:19 nichts mehr. Fünf Satzbälle für Gersthofen bis zum Ausgleich 24:24, am Ende hieß es durch viele Eigenfehler 26:28 für Inchenhofen.
Diese beiden Satzverluste ließen die Mädels nicht auf sich sitzen. Sie kämpften um jeden Ball und zeigten wieder eine bessere Mannschaftsleistung. Starke Angriffe und platzierte Lobs von Imke Thöle und Stefanie Wiedemann in die Abwehrlücken des Gastfeldes führten angespornt durch das heimische Publikum zum 25:13 und der Tie-Break musste entscheiden.
Mit dem klaren Ziel vor Augen das Spiel zu gewinnen, punkteten die Gersthoferinnen ein ums andere Mal und sicherten sich mit 15:8 den 3:2-Erfolg. Für den Fünf-Satz-Sieg gibt es nur noch zwei Punkte. Einen Punkt bekommt Inchenhofen.


Schiedsgericht mit unsicherer Regelkenntnis


Mit nachträglichen Umentscheidungen und mehreren Fehlentscheidungen des Schieds-gerichtes aus Inchenhofen schlug sich Gersthofen durch das Spiel gegen Donauwörth. Zwar hingen den Mädels noch die vorigen fünf Sätze in den Knochen, doch sie gaben ihr Bestes um sich klar durchzusetzen. Durch Aufschlagfehler und Abwehrfehler ließen die Gastgeberinnen die Donauwörther Mädels anfangs mitspielen und verloren mit 22:25.
Erst danach setzten sie sich wieder mit ihrem Können in Abwehr und Angriff durch und entschieden Punkt für Punkt für sich (25:15, 25:20).
Der letzte Satz hatte es nochmal in sich. Die starken Donauwörtherinnen ließen die Gersthofer Mädels in Annahme und Abwehr immer wieder schlecht aussehen und so lief der TSV dem Punktestand hinterher und konnte in keinster Weise die Oberhand gewinnen. Ab dem Ausgleich beim 21:21 wechselte der Aufschlag im Schlagabtausch. Am Ende hatten die TSV-lerinnen aber die stärkeren Nerven und nehmen den 3:1-Sieg mit auf ihr Konto.

Damit stehen sie mit 23 Punkten und mit zwei Spielen weniger als Platz zwei bis fünf an der Spitze der Tabelle.

Der Letztplatzierte VSC Donauwörth machte mit dem unmotivierten Tabellenführer TSV Inchenhofen kurzen Prozess und gewann deutlich mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:13) und gab damit die rote Laterne ab.

Am kommenden Samstag, 13.12.14, kämpfen die TSV-lerinnen gegen Gastgeber TSV Ebermergen und TV 1862 Dillingen um weitere Siegespunkte.

TSV Gersthofen:
Blaimer, Dosch, Klink, Loracher, Michl, Steppich, Thöle, Weigl, Wiedemann.
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Simone Loracher aus Gersthofen | 10.12.2014 | 19:04  
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