"Ich bin ein Familienmensch" - Interview mit Keeper Christian Krieglmeyer

 

In unserem Spielerporträt sprachen wir diesmal mit dem Keeper Christian Krieglmeyer, über die Stationen seiner Karriere, den "Torwart-Wahnsinn" und über sein Leben außerhalb des Kastens.

Was waren die bisherigen Stationen deiner Karriere?
FC Augsburg Jugend 1994 - 1998
FC Augsburg 1. Mannschaft 1998 - 2000
SSV Ulm 2000 – 2001
SSV Reutlingen 2001 – 2003
FC Augsburg 2003 - 2007
TSV Landsberg 01.2008 – 06.2008
TSV Gersthofen seit 07.2008



Wie beurteilst du die bisherige Zeit beim TSV Gersthofen?
Man kann mit der Entwicklung, was die Fußballabteilung betrifft, sicherlich stolz auf das Erreichte sein. Unser derzeitiger Tabellenplatz mit der ersten Mannschaft entspricht aber sicherlich nicht unseren Ansprüchen!


Du hast auch beim FCA gespielt – wie sehr verfolgst du die Saison und was denkst du über die Zukunft des Vereins
Dadurch, dass ich doch insgesamt acht Jahre für diesen Verein gespielt habe, verfolge ich die Geschehnisse natürlich sehr intensiv. Wenn es die Zeit zulässt, schaue ich mir die Spiele auch gerne live in der neuen Arena an. Über kurz oder lang glaube und hoffe ich, dass wir den FCA in der ersten Liga sehen werden.

Man sagt über Torwarte, dass sie eine gewisse Portion Wahnsinn mitbringen müssen: Was macht einen guten Torwart aus und was sind deine Stärken? Was für ein Menschentypus bist du?
Das mit dem Wahnsinn habe ich auch schon gehört, leider kann ich in diesem Fall nicht weiterhelfen. Dass wir uns allerdings zum Teil die Bälle aus fünf Meter ins Gesicht schießen lassen, zeugt schon von einer gewissen Verrücktheit. Meine Stärken sollten andere beurteilen, ich selbst bin ein ruhiger besonnener Familienmensch, der auf den ersten Blick vielleicht wenige der allgemein verbreiteten Eigenschaften („Wahnsinn“) für einen Torhüter mitbringt.

Was waren deine schönsten Erlebnisse als Torwart?
Der Aufstieg mit dem FCA in die zweite Liga war ein ganz besonderes Erlebnis, auch wenn ich in diesem Jahr nur wenige Spiele gemacht habe. Und mein erstes Zweitligaspiel, damals beim SSV Reutlingen gegen Mainz 05 im Frühjahr 2003!!


Was machst du beruflich – und hast du weitere Interessen außer Fußball in deiner Freizeit?

Ich arbeite für die Fa. KEEPERsport, einem Onlineshop (www.keepersport.de) für Torwartbedarf. Mein größtes Hobby neben dem Fußball ist meine kleine Tochter.


Was würdest du einem Kind denn raten, wenn es Karriere als Profitorwart machen möchte?

Diesen Traum haben sicher sehr viele kleine und große Kinder. Sollte man irgendwann tatsächlich die Möglichkeit bekommen Profi zu werden, dann würde ich auf alle Fälle dazu raten, denn wer kann schon von sich behaupten, dass man sein Hobby zum Beruf gemacht hat?

Vielen Dank für das Interview!



Bitte beende folgende Sätze:
Wenn ich frustriert bin,
dann geht man mir am besten aus dem Weg!

Wenn ich einen Tag lang Robert Walch wäre, dann würde ich die viele Freizeit genießen!

Ein Tag am Meer macht kann was sehr schönes sein!

Wenn ich morgens in den Badezimmerspiegel schaue, sehe ich oft nicht wirklich gut aus!!

Mein Fußballherz erobert man, ( ... )

Das Schlimmste was mir passieren könnte, Darüber will ich erst gar nicht nachdenken!

Meine Abende verbringe ich am liebsten bei und mit meiner Familie zuhause.

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Stadionmagazin des TSV Gersthofen Abtlg. Fußball | Erschienen am 09.04.2010
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