Neujahrsempfang 2016 beim TSV Gersthofen

Voll besetzter Saal
 
Der TSV-Spielmannszug spielt auf
Der TSV Gersthofen rief zum traditionellen Neujahrsempfang - und alle kamen. Nachdem der Start ins neue Jahr andernorts nicht unbedingt mit Freude und Feiern unter Freunden verbunden war, ist es dem TSV Gersthofen mit seiner Feier gelungen, sportliche Vereinsarbeit mit einer heiteren aber auch spannenden Note vorzustellen. Es gibt eben noch andere „lebenswichtige“ Dinge, die den Gersthofer „Alltagsmenschen“ interessieren. Dass der Neujahrsempfang gut über die Bühne ging ist der Verdienst von vielen Helfern, die im Hintergrund blieben. Die Moderation des Abends erfolgte leicht und locker (wie vom Hocker) durch Präsidiumsmitglied Sonja Kahl/

Der Empfang wurde auf bewährte Weise mit klingendem Spiel vom TSV-Spielmannszug eröffnet. In den darauf folgenden Reden von TSV-Präsident Hinrich Habenicht und 1. Bürgermeister Michael Wörle wurden auf die sportlichen Erfolge verwiesen. Es gab aber auch einige „Schwachstellen“ zu nennen. So sei z. B. eine Abwanderung von Sponsoren und Zuschauern zugunsten des FCA festzustellen. Habenicht verwies auf die Fähigkeiten, wie z. B. Ausdauer, Ehrgeiz, Fairness, welche die jungen Sportler durch den TSV vermittelt bekämen. Eigenschaften, die im späteren Leben gut zu gebrauchen wären. Wörle dankte dem TSV für die unzähligen geleisteten Stunden, wobei der Silvesterlauf den Höhepunkt darstellt. „Ohne Sport würde in unserer Stadt etwas fehlen“. so Wörle. Die große Politik war etwas zu spüren, als Wörle und Habenicht auf die Einbeziehung und Integration der in Gersthofen lebenden Asylanten mittels Fußballtraining hinwies. Hier habe sich der ehemalige FCA-Kapitän Andreas Dörr besonders verdient gemacht. In einem Gespräch mit dem myheimat-Mann wies Dörr auf die Fußballbegeisterung der jungen Männer hin, die in dem „runden Leder“ eine Möglichkeit hätten, Agressionen und Ängste abzubauen. Dörr, zusammen mit Spielerkollege Werner Kamm, verbringen regelmäßig einen Teil ihrer Freizeit mit Fußballtraining bei den Asylanten. Wörle lobte außerdem den Einsatz von Päsidiumsmitglied Alexander Päckert, der sich um Ausweichplätze für die Abteilungen kümmerte, die infolge des Abrisses der Mittelschulturnhalle „heimatlos“ waren.

Den Hauptteil der Veranstaltung nahm die Ehrung von 59 (!!!) verdienten Sportlern und ehrenamtlichen Helfern ein. Aus Platzgründen ist es nicht möglich, alle hier aufzuführen. Hier sei auf die TSV-Homepage unter www.tsv-gersthofen.de verwiesen. Höhepunkt der Ehrungen war die Vorstellung der Sportler des Jahres 2015. Zur Sportlerin des Jahres wurde Sophia Meitinger gekürt. Meitinger lernte schon mit 2 1/2 Jahren den Skisport kennen. Sie trainierte mit 4 Jahren beim TSV-Rennteam mit. Sie verbesserte sich von Jahr zu Jahr und hat sich in internationalen Wettbewerben einen guten Namen gemacht. Nebenbei steht sie dem TSV als Grundstufenübungsleiterin zur Verfügung.

Sportler des Jahres wurde Maximilian Deuker. Der gelernte Koch hat das Medium „Wasser“ aber nicht nur für's Kochen entdeckt. Nein, er verbindet es mit dem Schwimmsport. Er hat etliche Male an bayerischen Wettbewerben mit gutem Erfolg teilgenommen. Deuker hat noch viel vor; er trainiert derzeit für den Triathlon, Die Ehre, Mannschaft des Jahres 2015 zu sein, fiel auf die Mannschaft der Basketball Herren. Das hoch motivierte Team hatte eine gute Saison und schaffte den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Nach den Ehrungen gab es bei schmackhaften Kanapees und diversen Getränken noch viel Gelegenheit für unterhaltsame Gespräche. Ein guter Abschluss für den harmonisch verlaufenen Neujahrsempfang 2016 des TSV Gersthofen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 06.02.2016
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1 Kommentar
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Tanja Wurster aus Augsburg | 11.01.2016 | 09:34  
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