Neues aus der Ballonstadt Gersthofen

Morgenhimmel mit Ballone
Gersthofen entwickelt sich immer mehr und mehr zu einem Mekka für die Freunde des Ballonsports. So ist diesmal im Ballonmuseum eine Ausstellung über den legendären „Gordon-Bennett-Ballonwettbewerb“ zu sehen. Bei diesem seit 1906 durchgeführten internationalen Wettbewerb werden Mensch und Material sehr gefordert. Es werden lange und zuweilen abenteuerliche Fahrten zurück gelegt - über 1.000 Kilometer sind keine Seltenheit. In Zusammenarbeit mit dem Zeppelin-Museum Friedrichshafen ist es nun gelungen, aus der im Museum befindlichen Sammlung Erich Schröder Exponate wie z. B. Plakate, Fotos, Souvenirs, Presseberichte und Auszeichnungen zu einer Ausstellung zusammen zu stellen und sie außer Haus zu geben.

Erster Bürgermeister Michael Wörle, Kulturreferent Helmut Gieber und Erster Vorsitzender des Freiballonvereins Augsburg Rainer Haßold wiesen auf die Bedeutung der Ausstellung hin. Der Leiter des Ballonmuseums, Dr. Thomas Wiercinski informierte ausführlich über den Gordon-Bennett-Wettbewerb, der übrigens im Herbst 2016 in Deutschland abgehalten werden wird. Wörle erinnerte an den Ballonfahrer Alfred Eckert und Stadtbaumeister Hermann Meichelböck, die das in Europa einzigartige Museum aus dem ehemaligen Wasserturm entstehen ließen. Gieber dankte allen Beteiligten für das Zustandekommen der Ausstellung; er lobte insbesondere Wiercinski, den er als „leidenschaftlichen Museumsdirektor“ bezeichnete.

Ebenfalls viel Leidenschaft gehörte dazu, am darauf folgenden Tag gegen 5:00 Uhr dem Start von sieben Gas- und vier Heißluftballonen beizuwohnen. Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trugen zum wiederholten Male den Ballonmuseumscup Gersthofen aus, der vom Freiballonverein Augsburg unter Mithilfe des Ballonmuseums veranstaltet wird. Ein strahlend schöner Sonnenaufgang belohnte die Frühaufsteher, zu denen auch etliche Gersthofer Bürger gehörten. Ein besonderer Blickfang war das Befüllen der Heißluftballone mittels Gasbrenner. Der Start verlief verlief gegen 5:30 Uhr ohne Zwischenfälle. Die Thermik erlaubte eine etwa 3-stündige Fahrt bis nach Fristingen nahe Dillingern/Donau. Alle Teilnehmer hatten ein „Gut Land“.

Die Ausstellung ist vom 6. Mai bis 12. Juni 2016 zu sehen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 04.06.2016
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