Mein erstes Fahrrad ( Typ " Vaterland " ) ca. 1954
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mein erstes Fahrrad
Zu Weihnachten 1954 bekam ich mein erstes Fahrrad.
Mein Vater und meine Mutter verdienten damals je ca. 50 DM
in der 50 Stunden-Woche - das Fahrrad kostete rund 100,- DM.
Es hatte schon eine Drei-Gang-Kettenschaltung mit kompletter Beleuchtung, gefedertem Sattel, Gepäckträger und mechanischer Sattelhandbremse vorne.
Meine erste "große" Radltour führte mich an einem Sonntag-Nachmittag mit meinen Freunden zusammen
nach Dießen am Ammersee.
Ein Traumerlebnis, an das ich mich heute noch gerne erinnere.
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So modern schon! ca. 1954 habe ich mit dem Rad meiner Mutter eine Bruchlandung hingelegt, von der sich das einzige Gefährt der Familie nicht mehr erholte. (mein Hosenboden brannte längere Zeit!)
Modern, wertvoll und (wahrscheinlich) extrem haltbar... Mich würde nun interessieren, wie lange der tolle Drahtesel durchgehalten hat und was aus ihm geworden ist?!
Hallo Ralf,
mit 16 konnte ich schon den alten " 4-er " -Schein
für Leichtmotorräder erwerben und kaufte mir ein Kreidler-Florett ( 50 ccm).
Gleichzeitig schenkte dann meine Mutter
dem 6-jährigen Sohn meiner großen Schwester
das bestens gepflegte Fahrrad und nach ca. zwei Jahren
sah ich es wieder - schrottreif !
... und ich wette, das Rad hat ewig gehalten, oder? Bin selber noch in den 90-ern mit dem alten Fahrrad meiner Oma gefahren, Baujahr auch Ende 50-er Jahre! Zwar wog es etliche Kilo mehr als die heutigen leichten Räder, aber war noch top in Form.
Ein Foto und seine Geschichte!
Wäre doch eine Idee für eine eigene Gruppe?!?!?!
Ich liebe es alte Fotos anzuschauen...
...und auch die guten alten Geschichten dazu!
Ein ähnliches Hochrad hatte meine Mutter auch, natürlich nicht so modern, wie das von Heinrich. Es hatte keine Gangschaltung und keinen gefederten Sattel. Wenn meine Mutter in die Stadt fuhr, durften wir als Kinder - eines vorne im Kindersitz und eines hinten auf dem Gepäckträger sitzen. Zur Stadt waren es immerhin sieben Kilometer. Später durften wir als Kinder gelegentlich damit fahren.
Lieber Heinrich,
habs jetzt erst gelesen, dass da Dießen steht - ich hätte auf Schondorf getippt, dort werde ich die Mauer mal für dich fotografieren :-))
Hallo Heinrich,
in anderer Hand schon nach kurzer Zeit schrottreif - schade, und sicherlich kein Fall von WERTschätzung! Dabei dachte ich dieses sei ausschließlich ein Problem nachfolgender Generationen... ;o)
Das erste Rad, eine schöne Erinnerung, bekam ich auch in der Zeit.
Ohne Gangschaltung, aber später baute ich mir hinten, einen
"Außenbordmotor" neben das Hinterrad. Fast 50 fuhr das Geschoß
bei Rückenwind.
Hallo Jürgen,
da hast du ja auch mindestens den alten " vierer"
für dein "Geschoß" benötigt - denn mein Kreidler-Florett
ging ja nur mit anderem Ritzel und aufpoliert gerade 70 km/h ;-) )
Heinrich, verstärktes Hinterrad und Ich glaube 1,5 PS. Mit schönem Klang.
Offiziell bis 30 Kmh. zugelassen, größeres Zahnrad hat keiner beanstandet. Meilenweit gefahren, ohne Motorschaden,
Ein Unfall, bei einem Gewitter wollte ich Schutz in einer Feldscheune suchen, die feuchte Stelle, war ein Loch. Vollspeed mit den Füßen auf dem Gepäckträger ging ich über den Lenker. Gute Landung aber naß.
Nicht so ein Altölstinker am Vorderrad
Ja hat denn noch niemand den "springenden Puma"
auf meinem vorderen Schutzblech entdeckt ;-))
Das war gerade das besondere für mich damals -
weil es noch " keiner " hatte ! :-))
Schöne Grüße
an alle " Radl-Liebhaber" von Heinrich
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