Maradona mit der Teufelsgeige - Heckl Sepp wird 75.
Einige können sich bestimmt daran erinnern, wer am 8. Januar 1935 geboren
wurde. Es war Elvis Presley. Viel wichtiger ist aber ein anderer „Star“, der an diesem Tag das Licht der Welt erblickte. Am gleichen Tag wie Elvis wurde nämlich der Heckel Sepp in Augsburg geboren. Er ist eines der letzten Gersthofer Originale.
Obwohl er sich als waschechter Gersthofer bezeichnet, ist immer noch der
altbayrische Dialekt seiner Eltern durchzuhören, die in den 1920er-Jahren
aus der Gegend um Dachau an den Lech kamen. Der Vater arbeitete beim „Strasser“ in der Brauerei, die Mutter im Haushalt der Familie Deffner.
Er selbst erlernte den Beruf des Kunstseidenwebers und war bei Michalke
in Langweid-Foret beschäftigt. Über 30 Jahre arbeitete er als Lagerist bei
der Gersthofer Maschinenfabrik Lindenmayer, um dann ab 1985 bei den
Farbwerken Hoechst in der Schlosserei seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Im Jahr 1999 ging er dann nach einem umtriebigen Arbeitsleben in die wohlverdiente Rente.
Seit 53 Jahren ist Josef Heckel mit seiner Frau Elfriede verheiratet. Das Ehepaar zog drei Kinder groß und hat mittlerweile sechs Enkel und vier Urenkel. In seiner Freizeit engagierte sich der „Heckel Sepp“ natürlich beim TSV Gersthofen, bei dem er schon über 50 Jahre Mitglied ist. 43 Jahre ist er aktiv dem runden Leder hinterhergejagt, wobei er aufgrund seiner technischen Fähigkeiten mit dem Spitznamen „Maradona“ bedacht wurde.
38 Jahre erlebte er als Kassier auf dem Fußballplatz alle Höhen und Tiefen
unserer TSV Kicker mit. Inzwischen drückt er den Gersthofer Fußballern als Mitglied des TSV Fanclubs „Staudenweg“, dem übrigens vier Generationen Heckel angehören, die Daumen.
Wir wünschen uns, dass der Sepp noch viele Jahre unserer Fußballabteilung
verbunden bleibt.



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