Gersthofen setzt Zeichen gegen Terrorismus

Von links: 1. Bürgermeister Michael Wörle, Michael Fendt (Nogent-Verein), Sigrid Puschner (Buntes Gersthofen)
Eine von der Türkisch-Islamischen Gemeinde Gersthofen organisierte Kundgebung gegen die Attentate in Frankreich fand eine starke Resonanz in Gersthofen. Auf dem Rathausplatz fanden sich Vertreter der Stadt Gersthofen, der beiden großen Konfessionen, des Nogent-Vereins und "Gersthofen ist bunt" zusammen, um für Toleranz, Presse- und Meinungsfreiheit zu demonstrieren. Etwa 200 Teilnehmer, darunter viele türkische Mitbürger, solidarisierten sich mit den Opfern von Paris. Cumali Senoglu, Vorsitzender der Türkisch-Islamischen Gemeinde Gersthofen, drückte seine Ablehnung der Gewalt aus: "Es quält unser Herz, wenn Menschen den Namen unseres Schöpfers missbrauchend morden, während wir Vergebung, Rechtleitung und die Gnade Allahs erbitten." In mehreren Redebeiträgen wurde auf das Recht der freien Meinungsäußerung, körperlichen Unversehrtheit und Respekt vor anderen Religionen hingewiesen. Erster Bürgermeister Michael Wörle wies u. a. auf die Notwendigkeit eines klärenden Wortes seitens der Muslime hin. Berührend war das Verlesen der Namen der Opfer durch Michael Fendt vom Nogent -Verein.

Die bemerkenswerte Kundgebung verlief ohne Zwischenfälle. Die präsente Polizei hielt sich geschickt im Hintergrund.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 07.02.2015
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