Ersatzgeschwächt drei Niederlagen kassiert
Schon länger war klar, dass die Damen III bei ihrem zweiten und letzten Heimspieltag am 5. November mehrere Spielerinnen ersetzen müssen, die andere Termine wahrnehmen mussten. Zusätzlich fiel mit Ingrid Derdak eine Stammzuspielerin krankheitsbedingt aus, so dass die Aufstellung völlig umgekrempelt werden musste. Die Außenangreiferinnen Chiara Bader und Sarah Zerle übernahmen deshalb die unbesetzten Positionen auf Mittelblock und im Zuspiel.
Die Umstellungen hinterließen ihre Spuren, so dass die Mannschaft in der Begegnung gegen den TSV Aindling II kaum ins Spiel fand und eine deutliche 0:3-Niederlage kassierte (15:25, 7:25, 7:25). Die zweite Partie gegen den TSV Aichach II konnte das Team in den ersten beiden Sätzen jeweils lange Zeit ausgeglichen gestalten. Doch in der Schlussphase flatterte das Nervenkostüm, das Spiel ging mit deshalb ebenfalls mit 0:3 (20:25, 19:25, 13:25) verloren.
Eine ungewöhnliche Situation erlebten die Damen III nur eine Woche später. Der Spieltag hielt für sie nur ein einzelnes Spiel gegen die DJK Augsburg-Hochzoll III bereit, weil der gastgebende TSV 1871 Augsburg seine dritte Mannschaft nachträglich vom Spielbetrieb abgemeldet hatte. Die Geschichte der stetig wechselnden Aufstellungen setzte sich fort, zwar waren diesmal zwei etatmäßige Zuspielerinnen am Start, dafür mussten gleich zwei Mittelblockspielerinnen ersetzt werden.
Gegen die mit nur sechs Spielerinnen angereisten Augsburgerinnen lag das Team lange Zeit deutlich mit bis zu acht Punkten in Führung, bevor zum Satzende mit vielen leichten Fehlern der Gegner wieder ins Spiel gebracht und der Satz mit 20:25 verloren ging. Im zweiten Spielabschnitt spielten sich die Damen III nach etwas verschlafenem Beginn eine deutliche Führung heraus. Trotz der ungewohnten Besetzung dominierten sie nun nach Belieben - bis wiederum die Nerven flatterten. Es gelang ihnen daher nicht, den 5-Punkte-Vorsprung beim 22:17 in einen Satzgewinn umzuwandeln. Zwar wehrten sie noch einen Satzball ab, doch den zweiten Versuch verwandelte Hochzoll zum 24:26. Damit war der Widerstand gebrochen, nach knapp 70 Minuten Spielzeit die 0:3-Niederlage (20:25, 24:26, 16:25) besiegelt.



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