Abteilung Handball des TSV Gersthofen wird 70 Jahre alt

Kein Durchkommen für den TSV
Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, „leistete“ sich die Abteilung Handball ein Heimspiel gegen den Bundesligisten HC Erlangen. Das Spiel wurde vom TSV Gersthofen im Rahmen einer Unterstützungsaktion zugunsten der Deutschen Krebshilfe ersteigert. Man musste kein Kenner der Handballszene sein, um für die Gersthofer schwarz zu sehen. Die TSV-Handballer (Bezirksoberliga) sahen im wahrsten Sinne „schwarz“ - nämlich das schwarze Mannschaftsdress der Spieler des HC Erlange (Bundesliga), das zu oft vor ihrem Tor auftauchte. Die Gersthofer schlugen sich wacker und schafften 15 Treffer, mussten dafür aber 50 Treffer kassieren. All zu oft scheiterten sie an der Erlanger Abwehr, die sie nicht zum entscheidenden Wurf kommen ließ. Die Gäste spielten einfach schneller, hatte den besseren Überblick und letztlich auch das Durchsetzungsvermögen. Es war ein schnelles Spiel und die Fans feuerten ihre Mannschaften mit „Trommelunterstützung“ kräftig an. Von den gut gefüllten Zuschauerrängen gab es viel Beifall. Am Ende des Spieles war positiv zu vermerken, dass es keine Verletzungen gab und eine Spende von 2.500 Euro an die Deutsche Krebshilfe überreicht werden konnte. Auch wenn das Spiel stellenweise für Erlangen einem Trainingsspiel glich; es war eine gute Handball-Show, die entspannt genossen werden konnte.

Der myheimat-Mann machte sich auf die Suche nach „Oldies“, aus der Gründerzeit. Er fand den 76-jährigen Peter Ottlik, der seit 1967 Trainer vieler TSV-Handballmannschaften war; seit 2 Jahren ist er im Ruhestand. „Durch meine Hände sind fast alle Spieler gegangen die heute hier spielen“, erklärte er. Er erinnerte sich an frühere Zeiten, in denen auf improvisierten Plätzen gespielt wurde und das Reglement nicht so streng gewesen sei wie heute. Von diesen Zeiten kann die Jugendtrainerin Dany Krisch nicht viel erzählen. Wesentlich jünger trainiert sie zusammen mit ihren Kolleginnen Anne Päckert und Fabiana Malizia die weibliche D- und C-Jugend - etwa 30 Mädchen. Sie ist gerne Trainerin und schätzt den Teamgeist und die Kameradschaft innerhalb der Truppe. Allerdings hätte sie gerne mehr Trainingsmöglichkeiten. Ein Wunsch den auch der stellvertretende Abteilungsleiter Christian Boppel äußerte. Außerdem würde er sich für die neun Mannschaften mehr Trainer wünschen.

Vor dem Freundschaftsspiel hatten die Nachwuchsspieler Gelegenheit, in der neuen Sporthalle sich auszutoben. „Austoben“ konnte man sich auch an Kuchen und anderen Köstlichkeiten, die von Eltern zur Verfügung gestellt wurden. Oliver Reiser sorgte für Moderation und Information – so war auch dem „geistigen“ Wohl Genüge getan. Das alles in der neuen Sporthalle der Mittelschule. Ein gelungenes Jubiläum das der Abteilung Handball mit seinen immerhin 200 Mitgliedern gerecht wurde.
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