Selbstportrait .... vom Weihnachtsmann ;-)

Ho ho ho, lasst euch überraschen!

Klasse, Corinna! Dafür muß man erst mal den Blick haben!
Tolle Aufnahme, sieht aus, als wenn der Weihnachtsmann da drauf gehört.
Was heißt hier Selbstportrait? Du siehst dir überhaupt nicht ähnlich.
Spiegelungen haben immer wieder ihren Reitz.
VG Willi
@ Karin, nein, es war eine silberne Kugel, unbemalt :-)
Und wo bist Du? Eigentlich müsstest Du doch auch drauf sein. Kopfkratz
Corinna das war eine gute Idee, denn so ein Foto macht sich immer gut!
Gruß Stephan
was für eine himmlische Spiegelung :-)
Wäre das eine Zauberkugel, so hättest Du, Corinna, den Weihnachtsmann gefangen!
:-)
Grüße
Wolfgang
Diese Bild ist für mich ein Rätsel ... aber trotzdem finde ich es sehr schön ! :-)
Ist das der Coca Cola Weihnachtsmann.An alle die das noch nicht wußten, der ursprüngliche Weihnachtsmann ist bei Coca Cola erfunden worden .
Nikolaus und Weihnachtsmann und Santa Claus.
Der erste Bischof in Myra, was heutzutage die Türkei ist, war Saint Nicholas und der ist Namensgeber für den modernen Nikolaus geworden, der am 6. Dezember in den deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden den Kindern Süssigkeiten bringt. Die Heiligsprechung erfolgte natürlich erst als man ihm seine guten Taten anrechnete: er war bekannt, Armen zu helfen und wo immer er konnte Gutes zu tun. Der Nikolaus-Brauch hat's aber nicht bis nach Amerika geschafft, wo der Nikolaus dann irgendwie mit dem Weihnachtsmann begrifflich verschmolzen ist. Saint Nicholas verstarb Ende der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts, das Jahr ist nicht exakt klar, wichtig ist aber der Tag: 6. Dezember.
Über die vielen Jahrhunderte, die folgten, war nie ganz klar, wie denn nun der Weihnachtsmann aussehen würde. Die Zeichnungen und Vorstellungen reichten vom Gnom und vom Elfen bis zu in Fell gehüllte Riesen.
Hier kommt Coca-Cola® rettend ins Spiel und konnte erfolgreich Hilfe bei der Frage nach dem Aussehen leisten, schließlich gibt es heutzutage darüber keine Frage mehr - es ist wohl jedem klar, wie der Weihnachtsmann aussieht.
Die Firma Coca-Cola® beauftrage 1931 einen Top Designer der damaligen Kunstszene den Weihnachtsmann für eine Anzeigenkampagne zu gestalten. Der Künstler war Haddon Sundblom. Er war bekannt dafür, dass er, sofern ihm für etwas die Vorlagen fehlten, Dinge oder Personen aus seiner Umgebung oder auch sich selbst heranzog. Ob er das tat oder sich seiner schwedischen Vorfahrengeschichte und den Göttern der Sagen anpasste, ist nicht klar, aber der Gott Thor soll so ähnlich ausgesehen haben. Natürlich trug der kein rotes Gewand, aber vielleicht den Bart. Mit der Einführung dieser Kampagne war der Weihnachtsmann ein für allemal visualisiert. Er, der Santa Claus, oder Pere Noel...alle Länder haben ihn so übernommen.
In Amerika kommt im Gegensatz zu Deutschland der Santa aber nicht abends am 24., sondern erst morgens am 25. Dezember und lädt die Gechenke ab.
Hab auch noch eine Erklärung: der Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück, wie oben bemerkt, also auf eine gelebte Person. Da er Bischof war, wird er mit Mitra, Hirtenstab und einem langen Bischofsmantel dargestellt. Die üblichen Farben sind rot-weiß.
Diese rot-weiße Farbgebung wurde in der Darstellung des Weihnachtsmannes übernommen, nicht aber die bischöflichen Symbole.
Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens. Auf alten Postkarten aus dem 19. Jahrhundert (also schon vor 1931) wird er als freundlicher, alter Mann mit langem, weißem Bart, roter mit weißem Pelz besetzter Kutte, Geschenkesack und Rute dargestellt. Der Tradition nach bringt er den braven Kindern an Heiligabend Geschenke und den bösen Kindern eine Rute. Er vereinigt somit Eigenschaften des St. Nikolauses und seines Knechtes (Ruprecht).
Früher war der eigentliche Bescherungstag der 6. Dezember. Aber im Laufe der Reformation und deren Ablehnung der Heiligenverehrung in vielen Ländern rückte der Bescherungstag auf den 24./25. Dezember.
1823 wurde anonym ein Gedicht veröffentlicht: the night before chrismas. Darin wurde von einem von Renntieren gezogenen fliegenden Schlitten geschrieben und von einem Weihnachtsmann, der durch den Kamin in die Häuser steigt und dort die Geschenke verteilt. (Damit began der Siegeszug des Weihnachtsmannes.)
Der Autor nennt auch die Namen der Renntiere in seinem Gedicht. Das bekannte Renntier Ruodlph kam aber erst 1939 durch ein anderes Gedicht dazu.
Bestimmt kennt jeder die Darstellung des Nikolaus im bekannten Buch Struwwelpeter, das 1844 entstand. Sie sieht dem heutigen Bild des Weihnachtsmannes schon recht ähnlich.
Wirklich gelungene Aufnahme.