Selbsthilfegruppe „Fibromyalgie“ unter neuer Leitung
Gersthofen: Ökumenische Sozialstation | Schätzungsweise über 1,6 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz.) Es handelt sich dabei um eine zum Teil schwere chronische Erkrankung, die sich durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und Rückenschmerzen sowie durch Druckschmerzempfindlichkeit bemerkbar macht. Begleitsymptome können u.a. sein: Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungen von Händen, Füßen und Gesicht. Betroffene, in der Mehrzahl Frauen, sind oft in Selbsthilfegruppen organisiert und diese Anlaufstelle gibt es auch seit Jahren für die Region Gersthofen, Gablingen und Langweid. Seit dem 01. Dezember 2009 hat nun Monika Sternberg das Zepter der Gersthofer Gruppe in der Hand. „Bei uns können Betroffene Erfahrungen austauschen, Informationen einholen und Halt finden, erklärt die neue Gruppenleiterin. „Wir wissen, von was wir reden und uns ist auch bewusst, welche Probleme Erkrankte in ihrem Umfeld mit dieser Erkrankung haben. Außerdem kommt die Geselligkeit neben den fachlichen Themen nicht zu kurz, ermuntert Monika Sternberg Betroffene zur Teilnahme. Frau Sternbergs Rat: Einfach in die Selbsthilfegruppe „reinschnuppern“ und prüfen, ob es passt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Gruppe trifft sich am 2. Donnerstag im Monat von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, in den Räumen der Ökumenischen Sozialstation Gersthofen, Ludwig-Thoma-Str. 7 (beim Ballonmuseum). Weitere Auskünfte erteilt Frau Sternberg gerne unter der Telefon-Nummer 0821-2992982 (ab 18:00 Uhr).


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