Saatkrähen in Gersthofen - Gäste, die nur in geringer Anzahl gerne gesehen werden

Saatkrähen im Nogen-Park

Die Stadt Gersthofen führt 2014 mit Genehmigung der Höheren Naturschutzbehörde (Regierung von Schwaben) zum vierten Mal die Vergrämung der Saatkrähen im Nogentpark durch Einsatz eines Greifvogels durch.

Das erste Auftreten bzw. die Ansiedlung von Saatkrähen im Nogent-Park wurde bereits im Jahr 2003 festgestellt. Im Lauf der Jahre nahm die Zahl der Nester – also auch der Brutpaare – langsam, aber kontinuierlich zu: Während 2009 im Nogent-Park noch 49 Nester und im Hery-Park (KUKA) 14 gezählt wurden, hatte sich die Nesterzahl 2010 insgesamt schon fast verdoppelt auf 84 Nester im Nogent-Park und 34 im Hery-Park.
Damit einhergehend stieg auch die Anzahl der Beschwerden von Anwohnern über die Lärm- und Schmutzbelästigung durch die Saatkrähen im Nogent-Park.

Aufgrund der positiven Erfahrungen der 2010 in Meitingen durchgeführten Saatkrähen-Vergrämung durch einen Greifvogel hat die Stadt Gersthofen ebenfalls den Einsatz eines Greifvogels im Jahr 2011 bei der Regierung von Schwaben beantragt. Dieser wurde auch genehmigt.

Nach der ersten Vergrämung im Jahr 2011 waren es 44 Nester im Nogent-Park.
Im Jahr 2012 war trotz Vergrämung eine geringe Zunahme auf 51 Nester festzustellen.
Im Jahr 2013 konnte die Zahl der Nester im Nogent-Park wieder auf 23 reduziert werden.
Bei Redaktionsschluss waren es ca. 20 Nester im Nogent-Park. Die endgültige Zahl lässt sich erst nach Ende der Vergrämung (31. März) feststellen.

Aufgrund der Vergrämung haben sich die Saatkrähen verstärkt im Industriegebiet westlich der B2 (an der Dieselstraße: 32 Nester, der Beethovenstraße: 23 Nester, im Hery-Park bei Kuka: 30 Nester und mittlerweile auch im Wäldchen beim Bahnhof: ca. 30 Nester) niedergelassen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 05.04.2014
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