Pschierer: GEENI ist einfach genial - Sieben Unternehmen beteiligen sich bereits an GEENI, dem Energieeffizienz-Netzwerk des Industrieparks Gersthofen

Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer (2. von rechts) beim offiziellen Startschuss für das Gersthofer Energieeffizienz-Netzwerk GEENI (von links: Netzwerkmoderator Dr. Herbert Rauscher, die IGS-Geschäftsführer Holger Amberg und Heinz Mergel). Weitere Unternehmen sind zur Teilnahme eingeladen
Am 1. August fand im Beisein von Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, eine Präsentation des im letzten Herbst gegründeten "Gersthofer Energieeffizienz-Netzwerk Industrie" (kurz: GEENI) statt.

Ein zentrales Ziel der Energiewende ist die Verbesserung der Energieeffizienz, die auch für eine wettbewerbsfähige Produktion in den Unternehmen von großer Bedeutung ist – insbesondere, wenn der Energiebedarf für die Herstellung von Gütern sehr hoch ist. Die MVV Enamic IGS, Energieversorger und Standortbetreiber des Industrieparks Gersthofen, hat im vergangenen Herbst das "Gersthofer Energieeffizienz-Netzwerk Industrie" (GEENI) initiiert. Grundlage für dieses strategische Netzwerk ist die im Dezember 2014 von der Bundesregierung mit den führenden Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative zur Bildung von 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland bis zum Jahr 2020.

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer ergänzte am 1. August die bayernweiten Regionalveranstaltungen zur "Bayerischen Energieeffizienz-Netzwerk-Initiative" um den Besuch im Industriepark Gersthofen. „Energiesparen geht am besten gemeinsam. Die Partner können hier gegenseitig von ihren Erfahrungen lernen und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deswegen unterstützen wir bayerische Energieeffizienznetzwerke mit unserer Initiative BEEN-i. Gemeinsam packen wir die Energiewende“, so Pschierer. In Bayern bestehen 16 von derzeit aktuell 74 Netzwerken bundesweit. Eines davon ist das Gersthofer Netzwerk GEENI, dem momentan sieben Unternehmen angehören. Darunter sind namhafte Firmen wie Bilfinger, Clariant, CABB oder die SGL, Netzwerkträger ist die MVV Enamic IGS.

Von der Erfahrung anderer profitieren

Der Netzwerkträger MVV Enamic IGS koordiniert die Gruppe und stellt mit Dr. Herbert Rauscher, Leiter der Energieversorgung im Industriepark Gersthofen, einen fachkundigen Moderator. Die Teilnehmer treffen sich vier Mal im Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren. Sie können dabei auf die kompetente Unterstützung durch einen energietechnischen Berater zurückgreifen, der bei GEENI vom BFE Institut für Energie und Umwelt aus Mühlhausen kommt.

Die Vorteile der übergreifenden Zusammenarbeit sind unter anderem ein zielgerichteter Erfahrungsaustausch, die Lösung komplexer Aufgabenstellungen durch professionelle Unterstützung, die dauerhafte Einsparung von Energiekosten und eine nachhaltige Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Das Ziel von GEENI ist laut Heinz Mergel, Geschäftsführer der MVV Enamic IGS, genau definiert: "Wir wollen gemeinsam Energieeinsparpotenziale erkennen, die daraus gewonnenen Synergieeffekte nutzen und dann auch entsprechende Maßnahmen umsetzen. Im Industriepark wurden zum Beispiel im vorigen Jahr alle Quecksilber-Dampflampen durch eine LED-Beleuchtung ersetzt. Unser Netzwerk ist noch offen für weitere energieintensive Unternehmen aus der Region und soll zur Teilnahme oder zur Nachahmung anregen."

Im Rahmen der Veranstaltung diskutierte der Wirtschaftsstaatssekretär mit den beteiligten Unternehmen sowie Vertretern von IHK und aus dem Verband der chemischen Industrie das Thema "Steigerung der Energieeffizienz, Innovationen und Kostenvorteile". Eine enge Zusammenarbeit in den Netzwerken stärke die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie und mache sie fit für die Zukunft, so Pschierer, denn "Mehr Energieeffizienz ist eine wichtige Säule der Energiewende und dient sowohl dem Umwelt- als auch dem Klimaschutz. GEENI ist einfach genial!"
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