Planungen zum Gersthofer Bahnhof werden auf den Weg gebracht

CSU begrüßt neuen Planungsansatz mit Perspektive für historischen Bahnhofsrückbau

Nach langem Tauziehen ist nun endlich wieder Bewegung in die Planungen zum Gersthofer Bahnhof gekommen. Der im letzten Jahr einberufene Arbeitskreis hat sich intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt und zusammen mit Fachplanern ein Konzept erarbeitet. Die Ergebnisse hieraus wurden im Planungsausschuss und Stadtrat zu hundert Prozent befürwortet. In seiner Januarsitzung erteilte der Bauausschuss einstimmig den offiziellen Planungsauftrag an das betreuende Büro Keller-Damm-Roser.

Die CSU Fraktion hat ihr bereits 2011 ausgearbeitetes Konzept in die Diskussion mit eingebracht. „Wir freuen uns sehr, dass nahezu alle genannten Aspekte in das nun vorliegende Konzept mit eingeflossen sind und wieder eine sachliche Diskussion zu diesem einst hitzig geführten Thema möglich wurde“, so CSU Fraktionsvorsitzender Max Poppe, der den Arbeitskreis begleitete. „Sparsamer Mitteleinsatz, effiziente Wegebeziehungen und eine ansprechende Gestaltung des Areals waren für uns von Beginn an zentrale Aspekte“. Die CSU bat auch um die technische Prüfung, ob nicht die bestehende Unterführung mit einer möglichen Zwischenebene kostengünstig für die Querung der Gleisseiten in die Planung einbezogen werden kann. Leider wurde dies bau- und verkehrsrechtlich verneint, als Kompromiss ist nun ein eigener Tunnel für Fußgänger unmittelbar an die bestehende Unterführung angrenzend vorgesehen. „Hiermit bleibt eine gute Einsehbarkeit aus dem Straßenraum gewährleistet, dies trägt vor allem in den Abend- und Nachtstunden zu einer deutlichen Steigerung der Sicherheit bei“.

Auch der Geländeverlauf wurde bestmöglich bei der Wegegestaltung berücksichtigt, was zu deutlich geringeren baulichen Aufwänden führt. Weitere Aspekte waren zusätzliche Stellplätze auf der Ostseite sowie eine mögliche Reaktivierung des Gebäudes. CSU Stadträtin Sandra Meitinger, von Beruf Architektin freut sich vor allem über das Potential, welches durch einen möglichen historischen Rückbau des Bahnhofsgebäudes durch einen privaten Investor möglich würde: „Mit dem richtigen Partner und entsprechender Unterstützung seitens der Stadt lässt sich hier ein architektonisches Juwel wiedererwecken“. In Kombination mit den anderen baulichen Maßnahmen ergibt sich aus Sicht der CSU Fraktion nun ein rundes Bild. „Die angestrebte Platzgestaltung mit einem historisches Bauwerk als Blickfang und dem Stadtwald als Kulisse führt zu einer deutlichen Aufwertung des Eingangsportals Gersthofer Bahnhof“, so 2. Bürgermeister Stefan Buck abschließend.

Hier geht es zum CSU Fahrplan Bahnhof:

http://www.csu-gersthofen.de/aktuelles/19-ov-gerst...
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 07.02.2015
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Heinrich Wörle aus Gersthofen | 29.01.2015 | 10:57  
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