Bürgermeisterwahl 2014: Spannender Wahlkrimi

Viele Bürger verfolgten die Stimmauszählung am Computer-Monitor
Der sonntägliche Tatort-Fernsehkrimi konnte nicht spannender sein als der Wahlabend im Sitzungssaal des Gersthofer Rathauses. Etwa 150 Bürger(innen) verfolgten das Rennen um den Stuhl des künftigen Ersten Bürgermeisters in Gersthofen. Auf dem Monitor der Computeranzeige wurde im Minutenabstand das Ergebnis der Stimmauszählung übertragen. Die Kandidaten Stefan Buck (CSU), Albert Kaps (Pro Gersthofen) und Michael Wörle (SPD und Freie Wähler) sahen sich einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt. Amtsinhaber Jürgen Schantin ließ sich erst später im Rathaus sehen. Schon früh war ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Schantin und Wörle abzusehen. Hoffnungslos abgeschlagen Albert Kaps, der zwar enttäuscht war, aber mit Fassung die schlechten Ergebnisse der Stimmauszählung zur Kenntnis nahm.

Im Gespräch mit mehreren Besuchern hörte der Pressemann immer wieder Kritik an der Petition der 22 Stadträte, die Schantin einen" Mitleidsbonus" verschaffte. Gegen 19:20 Uhr war`s dann auch gelaufen: Wahlleiter Wolfgang Held gab die Stimmergebnisse bekannt. Buck (CSU) erhielt 28 Prozent, Wörle (SPD/FW) 29,9 Prozent, Kaps (Pro Gersthofen) 7,0 Prozent und Schantin (W.I.R) 34,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. In zwei Wochen findet eine Stichwahl zwischen Schantin/Wörle statt. Bis dahin werden die "letzten Bataillone" mobilisiert.
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