Abschlussbericht zum Energienutzungsplan der Stadt Gersthofen liegt vor

In der letzten Sitzung des Planungsausschusses am 2. Juli 2014 wurde der Abschlussbericht zum Energienutzungsplan der Stadt Gersthofen vorgestellt. Michael König und Tom Haselmayr von der Firma K. Greentech aus München, die im Auftrag der Stadt Gersthofen den Energienutzungsplan erarbeiteten, erläuterten den Stadträten und interessierten Bürgern die Inhalte. Damit ist diese Arbeit der Firma K. Greentech beendet. Der neu gegründete Energie- und Umweltausschuss der Stadt wird sich nun darauf aufbauend mit diesem Thema beschäftigen.

Die Erstellung eines Energienutzungsplanes wird zu 70% vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert.

Im Rahmen der Erarbeitung wurde nach einer Grundlagenermittlung zunächst der Ist-Zustand in Gersthofen analysiert, auf dessen Grundlage eine Potenzialerhebung durchgeführt wurde.
Während der Analyse des Ist-Zustandes wurden z. B. die CO2-Start-Bilanz und die Energiebilanz für Gersthofen ermittelt. Dabei wurde deutlich, dass in Gersthofen ein im Vergleich zum Bundesdurchschnitt erhöhter Energieverbrauch zu verzeichnen ist. Dies ist auf den großen Anteil von Industrie- und Gewerbebetrieben in der Stadt zurückzuführen. Weitere Schritte waren die Entwicklung von Konzepten, mit denen die ermittelten Potenziale gehoben werden könnten, Wirtschaftlichkeitsvergleiche und die Bewertung von Möglichkeiten der Energieautarkie. Zeitgleich wurde die Reduktion der Emissionen betrachtet.
Im Verlauf des Arbeitsprozesses gab es eine Beteiligung lokaler Akteure u. a. der Energieerzeugung und -vermarktung und aus den Gewerbe- und Industriebereichen mit hohen Energieverbräuchen in Form einer Veranstaltung. Dabei wurde über den Prozess informiert und es konnten Projektideen vorgebracht und diskutiert werden.
Am Ende der Ausarbeitung des Energienutzungsplanes stehen neben einer Zusammenfassung Maßnahmenempfehlungen für die Stadt Gersthofen. Hier schlägt K. Greentech beispielsweise vor, ein Nahwärmenetz im Stadtzentrum aufzubauen. Hier könnten mehrere städtische Gebäude und bei Interesse auch private Nutzer angeschlossen werden. Weitere Potenziale werden bei der Nutzung der Sonnenenergie gesehen.

Zur weiteren Beratung über die Umsetzung von Maßnahmen wurde der Abschlussbericht des Energienutzungsplanes vom Planungsausschuss an den neu gegründeten Energie- und Umweltausschuss übergeben.
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