Michael Martin zeigt "Planet Wüste" im Ballonmuseum Gersthofen

Mit dieser BMW R 1200 GS war Martin unterwegs
Das Ballonmuseum wartet derzeit mit einem neuen fotografischen Leckerbissen auf. Waren es im Oktober die Bilder von Werner G. Lengenfelder zu "Never too old to Rock'n'Roll", zeigt ein weiterer Gersthofer opulentes Bildmaterial. Als "Weltreisender" in Sachen Wüsten präsentiert der international bekannte Fotograf und Autor Michael Martin Bilder aus seinem Projekt "Planet Wüste". Die Ausstellung ist begleitend zu zwei Multivisions-Vorträgen in der Stadthalle am 27. November 2015 und 3. März 2016 zu sehen.

In seiner Rede zur Ausstellungseröffnung schilderte Martin die Anfänge seiner Leidenschaft, die wohl durch das Betrachten von Sternenhimmel in Wüstenregionen entstand. Die ersten Exkursionen wurden mit dem Fahrrad durchgeführt, dann mit dem Mofa nach Marokko; er ist inzwischen beim Motorrad angelangt... Zunehmend galt sein Interesse den "Wüsten der Erde"; so auch der Titel des gleichnamigen Bildbandes. Im Folgeprojekt -Planet Wüste- widmete sich der 52-jährige Diplom-Geograf den Trocken- und Eiswüsten dieser Welt. In ca. 40 Expeditionen erkundete er die extremen Landschaftsformen von Arktis und Antarktis und den dazwischen liegenden Wüsten der nördlichen und südlichen Welthalbkugel. Er recherchierte, zusammen mit Experten, deren Entstehungsgeschichten. Mit vielen Fotos dokumentierte er seine Eindrücke. Dabei entstanden Bilder, die faszinierenden Einblicke in das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen erlauben. Martin empfindet tiefen Respekt vor Wüsten und deren Bewohnern, die sich mit der lebensfeindlichen Umgebung arrangiert haben. Seine Bilder zeigen in gemäldeartigen Strukturen die „Objekte seiner Begierde“, die den Betrachter in Bann reißen. Manchmal sind es nur Momentaufnahmen, z. B. um zu einem bestimmten Zeitpunkt den Lichteinfall auf eine Landschaft fest zu halten. Geduld, aber auch Entbehrungen sowie eine gewisse Risikobereitschaft sind zuweilen nötig, um die vor Ort herrschende Stimmung durch ein Bild einzufangen. Martin gelingt das perfekt. In über 3.000 Vorträgen begeisterte er mit seiner Multivision-Show die Besucher.

Trotz seiner vielen Exkursionen, die ihn bereits viermal um die Welt führten, kommt er immer wieder gerne nach Gersthofen, wo auch der Wohnsitz seiner Eltern ist. Martin bekennt sich klar zur Lechstadt. "Dort bin ich aufgewachsen". Wenn ihn jemand unterwegs wegen seines schwäbischen Dialekts fragt "Bist Du ein Augsburger" kommt als Antwort "Ja, ich komme aus Gersthofen...." Der Bericht wäre unvollständig, würde die gut passende musikalische Untermalung durch „Fips“ Peter Fischer nicht erwähnt werden.

Die Fotoausstellung kann bis 3. März zu den Öffnungszeiten des Ballonmuseums besichtigt werden.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 17.12.2015
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