Heute hatte ich Besuch auf meiner Terrasse, ein weibliches, grünes Heupferd, welches zur Familie der Laubheuschrecken gehört.
Es ist grasgrün mit bräunlichem Rücken, hat lange dünne Fühler und kräftige Sprungbeine.
Das Weibchen besitzt eine lange, etwas gekrümmte Legeröhre, die die Flügelspitzen erreicht. Sie ernähren sich von vielen Insektenarten.
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Diese wunderbare Geschöpf war kürzlich in unserer Wohnung. Um Ihn wieder in die Freiheit zu setzen: vorsichtig ein großes Glas überstülpen und genau so vorsichtig ein Blatt Papier zwischen (in diesem Fall) Tapete und Glas schieben... und schwupps, gings wieder in die Natur!
Wir hatten vor einigen Wochen einen solchen "grünen" Besuch; aber wir waren so sehr damit beschäftigt, es wieder heil an die frische Luft zu befördern, dass ich überhaupt kein Bild gemacht habe.
Macht ja auch nichts; dann erfreue ich mich eben an Deinen Bildern.
Danke Corinna. Wenn meine kleine Tochter wieder mal fragt, ist das ein Heupferdmännchen oder Weibchen, muß ich ihr nicht elegant ausweichen. Haben die Männchen nicht auch so was wie ein Stachel, aber gerade???
Ja, wer sagt denn, dass die Wanderheuschrecken nicht auch häuslich veranlagt sind: Manchmal suchen sie sich, einmal eingewöhnt, sogar bestimmte Plätzchen aus im Garten, wo sie über Jahre (und Generationen) bleiben ... :-)
Lieber Wolfgang, es sind keine Wanderheuschrecken, man bezeichnet 10 Arten davon in der Familie der Feldheuschrecken.
Sie gehören zu den Kurzfühlerschrecken :-)
Corinna - ich hätte auch nicht gewußt, obs ein Weibchen oder ein Männchen ist - so genau habe ich mich noch nie damit befasst. Danke - nun bin ich wieder ein kleines Stückchen schlauer!!
....dein Wissen ist ja unheimlich - worin du dich auch überall auskennst, enorm!!
Da hattest du aber einen netten Besuch.;-)
Man freut sich immer wenn man zu solch einem Schnappschuss die Gelegenheit bekommt.
Gratuliere!
L.G. Elsbeth
So eins war neulich auch bei uns zu Besuch. Mein Mann war dabei, die Rhododendronsträucher gegen die Zikaden zu spritzen. Damit die Heuschrecke nichts von dem Gift abbekommt, wollte ich sie auf einen anderen Strauch setzen, doch statt mir dafür zu danken hat sie mich gebissen (na ja gepetzt). Aber wie heißt es, Undank ist der Welten Lohn.
Nur wenn das Tier gefangen wird, beißt es beherzt zu. Die Kauwerkzeuge sind gut ausgebildet, da die Heupferde sich vornehmlich von anderen Tieren ernähren.
Es hat halt Angst gehabt ;-)
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