Der Paartal-Wanderweg

Ausgangspunkt der Aichacher Bahnhof

Oder ein moderner Wanderweg verläuft auf dem Asphalt. Auf einer Gesamtlänge von 36,8 km verläuft der Weg vom Bahnhof Aichach flussabwärts bis Gut Schenkenau bei Hohenwart.

Das erste Mal erfuhr ich von diesem Wanderweg in der Touristeninformation Regio Augsburg. Dort lag ein Flyer aus, mit Informationen zu dem Paartal-Wanderweg. Sieht interessant aus, dachte ich mir.
Das nächste Mal machte ich mit diesem Weg Bekanntschaft auf der Afa. Dort hätte ich für einige Euros sogar ein dünnes Heftchen mit näheren Beschreibungen zu diesem Weg käuflich erwerben können. Ein wirklich interessanter Weg, den muss ich unbedingt mal machen, dachte ich mir.
Als Vorbereitung kaufte ich extra eine Wanderkarte für diese Region – diese Karte war gerade erst ganz frisch heraus gekommen, boah, toll, eine feine Sache.

Am letzten Sonntag war es dann soweit. Früh morgens machten wir uns mit dem Auto auf zu unserem Ziel, dem Aichacher Bahnhof, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Bei 3 Grad Celsius und Nebel stiegen wir aus dem Auto aus. Nach kurzer Orientierung liefen wir los. Zunächst ein Stück an der Hauptsraße entlang, führte uns der Weg schließlich auf etlichen Metern über Asphalt durch die Wohngebiete von Aichach. Naja, wenn man am Bahnhof startet, der bekanntlich eher in der Ortsmitte liegt, dann muss man dies in Kauf nehmen, und es kann ja nur besser werden, der Weg wird sich schon noch ändern – so dachten wir!
Tja, was soll ich sagen? Nein, der Weg wurde nicht besser. Die Wohngegend verließen wir schließlich, es ging hinaus in die Natur, aber der Weg und sein Asphalt der blieb, der blieb bis zu unserem ersten Etappenziel Radersdorf, dass wir nach gut 8 Kilometern erreichten.
Vielleicht wären wir noch weiter gegangen, wenn uns der Weg mehr überzeugt hätten, aber uns hat es irgendwie frustriert. Nicht nur dass das Gehen auf Asphalt irgendwie langweilig und Gelenk-belastend ist, nein, auch Autos trübten hin und wieder die nicht vorhandene Idylle. Nicht dass viele Autos unterwegs waren, nein, aber wenn ich wandere, möchte ich dies eigentlich auf Wegen ohne Verkehr machen.

Fazit: Als Wanderweg, wie dieser schließlich umworben wird, kann ich ihn nicht empfehlen. Als Radwanderweg könnte man ihm sicher noch eine Change geben, denn da suche ich asphaltierte Wege mit wenig Verkehr.

Verwendete Wanderkarte
UK50-34
Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern,
Landkreise Pfaffenhofen a.d.Ilm, Neuburg, Schrobenhausen

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9 Kommentare zum Beitrag
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Urte Langer aus Olching am 22.04.2008 um 22:38 Uhr  
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