Weihnachtskonzert des Musikzentrums Gersthofen

Michelle Riegel mit "Money, Money"
Stadthotel Gersthofen,. 3. Advent, Nachmittag: Aus dem Konferenzraum ist ein Song zu hören, der die Geschichte vom „Man in Black“ erzählt. Vorgetragen mit sonorer Stimme in bester Johnny Cash Manier. Die täuschend ähnliche Stimme gehört Jan Hendriks. Hendriks ist Schüler des Musikzentrums Gersthofen und zeigt im diesjährigen Weihnachtskonzert sein Können. Mit ihm noch ca. 40 andere junge Künstler und Künstlerinnen.

Gabriel Deiser, Leiterin des Musikzentrums Gersthofen versprach den ca. 150 Gästen ein gemischtes und buntes Programm. Schwerpunkt der Darbietungen war natürlich gefühlvoll vorgetragene Weihnachtsmusik. Wobei jeder Künstler Platz für seine eigene Interpretation hatte. Manche Kinder hatten schon durch ihr „Outfit“ beim Publikum gepunktet. So „schwebte“ Lina Saeed in in ihrem weißen Ballkleidchen auf die Bühne und sang mit ernster Miene „Schneeflöckchen“. Nein, sie ließ sich nicht zum Lachen bewegen. Michelle Riegel eroberte sich mit „Halleluja“ und „Money, Money“ einen Platz in den Herzen der Besucher. Szenenwechsel: Man hätte eine Stecknadel fallen hören, bei dem Stück „As Times goes by“. Hervorragend gespielt mit Geige von Franz Nico. Die Filmmusik aus dem Klassiker „Casablanca“ weckte die Erinnerung an die beiden Protagonisten Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart. Und noch ein Highlight gab's zu hören (und zu sehen). Melanie Möller verwöhnte mit „The Christmas“ das Publikum mit ihrem außergewöhnlichen Stimmtalent. Gesang und Gestik zeigten ihre Freude beim Vortrag. Möller, die ihre Gesangsausbildung beim Musikzentrum Gersthofen begann, versäumte nicht sich bei Gabriele und Xavier Deiser zu bedanken. „Ohne die beiden wäre ich nicht das geworden, was ich heute bin“.

Dies war nur ein kleiner Konzert-Streifzug. Es muss an dieser Stelle Dank an die vielen anderen Interpreten ausgesprochen werden. Sie gaben ihr Bestes, was sich durchaus hören lassen konnte. Kleine musikalischen „Unstimmigkeiten“ bewiesen den „Life-Charakter des Konzerts. Sie zeigten aber auch, dass die jungen Künstler sich nicht aus der Ruhe bringen ließen und unverdrossen die schwierige Passage nochmals wiederholten. Da kann man nur lernen...Am Ende kam noch der Nikolaus. Der Heilige Mann verfolgte mit Genuss das Konzert. Anschließend gab es noch eine Bescherung für die Schüler und Schülerinnen. Am Ende konnte auch das Publikum ein Geschenk nach Hause nehmen. Welches? Ein unterhaltsames Konzert (bei freiem Eintritt), das einen Hauch von Weihnachtsstimmung verbreitete...
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