Viel Beifall beim Schülerkonzert des Musikzentrums Gersthofen

Nora und Helena Engel spielten das schwierige Übungsstück für Gitarren "Tristana". Das Zusammenspiel klappte gut.
Das diesjährige Schülerkonzert des Musikzentrums Gersthofen fand wiederum viele Zuhörer. Etwa 150 Musikfreunde, vorwiegend Eltern, Omas und Opas, wollten sich im Stadthotel von den musikalischen und gesanglichen Fortschritten ihrer „Sprösslinge“ überzeugen. Die Leiterin des Musikzentrums, Gabriele Deiser, freute sich über das große Interesse und versprach einen angenehmen Nachmittag. Gleichzeitig bat sie um Verständnis wenn mal ein Ton daneben ginge. Man müsse den Mut der kleinen Künstler bewundern, auf die Bühne zu gehen. Auch wenn die Nerven klapperten - sowohl bei Deiser als auch bei den Nachwuchskünstlern - es war ein angenehmer Nachmittag. Nicht zuletzt auch dank des unermüdlichen Einsatzes von Deiser die einfach überall war. Sie begrüßte Gäste, beruhigte die Schüler, gab Hilfestellung beim Spiel und moderierte das Konzert.

Das Programm zeigte einen Querschnitt aus den Bereichen Unterhaltung, Musical, Film und Klassik. Auch Kinderlieder wie z. B. „Hänschen Klein“, frisch interpretiert von Vanessa Kampa kamen gut an. Milka Novakovic wagte sich am Klavier an das Präludium von Johann Sebastian Bach heran und spielte es bravurös. Allen Vortragenden gemeinsam waren Konzentration, zum Teil bereits mit einer gewissen Professionalität versehen. Katharina Overkott brachte den Rap-Song „Boyfriend“ von Justin Bieber mit viel Engagement zu Gehör, was das Publikum beeindruckte. Die 13-jährige Sängerin hat übrigens schon einige Sprossen der Erfolgsleiter geschafft; sie nimmt am Casting für eine Unterhaltungsserie bei einem deutschen TV-Sender teil. Bemerkenswert auch der gemeinsame Beitrag von Vater und Sohn Urli. Vater Renaud spielte Saxophon und der 11-jährige Sohn Bruno Klavier. Das Zusammenspiel bei „Rose“ klappte vorzüglich. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt. „Wir wollen spielen weil es uns einfach Spaß macht“ erklärte der Vater. Saxophonist Urli ist übrigens ein gutes Beispiel dafür, das auch ältere Schüler beim Musikzentrum gut aufgehoben sind. Richtig fetzig ging es zu, als Max Braun sein Schlagzeug „bearbeitete“. Zusammen mit Lehrer Nik Herrmann zog er eine tolle Show ab, bei der es schwer fiel, ruhig sitzen zu bleiben.

Das waren nur einige Eindrücke aus einem kurzweiligen und unterhaltsamen Schülerkonzert des Musikzentrums Gersthofen. Man möchte diese Veranstaltung für den musikalischen Nachwuchs nicht mehr missen.
0

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 06.08.2016
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.