Superkalifragilistikexpialigetisch
Wer kennt nicht das wunderbare Musical von Walt Disney aus dem Jahr 1964. Julie Andrews spielte darin die Super Nanny mit magischen Kräften. Genau dieses Musical führte das DanceCenter No1, die Ballett und Musical Akademie im Glaspalast Augsburg, im Kurhaus in Göggingen auf. Im ganzen Saal duftete es nach Popkorn und jeder fragte sich, wo es hier denn Popkorn geben soll. Aber dazu später. Raffaela Kraus erzählte sehr gekonnt und gewitzt die Geschichte und führte die Zuschauer in den Kirschbaumweg 17, denn dort wohnt die Familie Banks mit den Kindern Jane und Michael, die ständig neue Kindermädchen benötigen. Bis schließlich und endlich die zauberhafte, geniale Mary Poppins, fantastisch getanzt von Andrea Popa, kommt. Das Multitalent Bert, der mal Straßenmusiker, mal Kaminkehrer und mal Pflastermaler ist, tanzte der junge, sympathische Alexander Arnold, der mit seinen gerade mal zwölf Jahren der amtierende Weltmeister des Dance World Cup ist. Dieser kecke Tänzer wirbelte mit so viel Lust auf der Bühne durch die Lüfte und riss das Publikum förmlich mit.
Die Bühnenbilder waren märchenhaft und gaben den verträumten Musicalflair herrlich wieder. Ganz bezaubernd auch die vielen Kostüme. Als Mary Poppins mit den Kindern und Bert einen Jahrmarkt besuchten, wurde von einem Darsteller, der die Bühne mit einer riesigen Luftballontraube betrat, ganz viele Luftballons an die Kinder im Publikum verteilt. Und ein Clown mit einer Popkornmaschine betrat ebenfalls die Bühne und gab den kleinen Zuschauern Popkorn. Die gesamte Aufführung begeisterte von der ersten Minute an. Natalie Böck und István Németh, den beiden Leitern der Ballettakademie, ist eine absolut gelungene Fassung des Musicals geglückt.
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