Stadthalle Gersthofen präsentiert Frühjahrsprogramm 2014

30 Jahre Blechschaden - das Jubiläumskonzert (Foto: Agentur)
 
Monika Gruber mit "Irgendwas ist immer" (Foto: Tibor Bozi)
Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Kulturreferent Helmut Gieber das Frühjahrsangebot der Stadthalle Gersthofen, zusammen mit einer Vorschau auf das Herbst/Winter-Programm. Wie immer wird in den einzelnen Unterhaltungssparten eine gut "sortierte" Anzahl von Veranstaltungen angeboten.

So glänzt z. B. das Sprechtheater mit einer "Ganz heißen Nummer" (26. Oktober). Es schildert den Kampf einer Dorfgemeinschaft gegen örtliche Umstrukturierungen. "Ziemlich beste Freunde" (29. Oktober) zeigt, wie schwerwiegende Veränderungen eine Neuorientierung der Lebensplanung erfordern; amüsant geschildert. Wie Bauernschläue aussehen kann, demonstriert das "Theater Gersthofen" mit dem Stück "Da Austragsschwindel" (26./27. April). Die Komödie von Peter Landstorfer, umgesetzt von den bewährten Protagonisten des Gersthofer Theatervereins, wird bestimmt wieder das Publikum zu Lachstürmen hinreißen. Das Musiktheater zeigt u. a. die Erfolgsgeschichte der Comedian Harmonists. In "Veronika, der Lenz ist da" werden deren populären Songs von dem Vokalsextett Berlin Comedian Harmonists vorgetragen (29. März). Ein Stück Musikgeschichte. Freunde der Kleinkunst -die eigentlich ganz groß ist- dürfen sich auf Monika Gruber freuen, die mit "Irgendwas ist immer" (30. Mai) in der Stadthalle auftritt. Gieber erklärte, dieser Auftritt habe sich überraschend ergeben. Es gibt nur einen Kartenvorverkaufstag: 15. März ab 9:00 Uhr. Im Ballonmuseum werden Veranstaltungen der Stadtbibliothek durchgeführt. Darunter eine Lesung von Maria Rosenberg mit dem provozierenden Titel "Mutter, wann stirbst du endlich" (1. April). Sie erzählt, wie das Leben durch die Pflege kranker Eltern zum Albtraum werden kann. Ein Thema, das schon jetzt aber noch mehr in den kommenden Jahren eine Herausforderung an die Gesellschaft ist. Diese kleine Auswahl kann nur ein "Appetithäppchen" auf das neue Programm sein. Einen kompletten Überblick bietet das gut aufgemachte Programmheft oder das Internet unter www.stadthalle-gersthofen.de.

Zu Beginn der Pressekonferenz gab Gieber einen Situationsbericht zur Stadthalle. 2013 wurden 187 Veranstaltungen in der Stadthalle durchgeführt. Davon waren 104 kultureller Natur, die von ca. 51.000 Personen besucht wurden. Für 2014 sind 116 Kulturveranstaltungen vorgesehen. Er äußerte sich kurz zur finanziellen Lage. Die Stadthalle habe ein Defizit von 567.000 Euro (ohne Gebäudeunterhalt) wobei es 2013 um 200.000 Euro unterschritten wurde. Diplomfinanzwirt (FH) Gieber: "Eine Stadthalle ist ein geborener Verlustbetrieb." Es sei aber gut angelegtes Geld. Für 2014 ist übrigens eine Organisationsuntersuchung des Bayerischen Rechnungsprüfungsverbandes vorgesehen. Im gleichen Jahr soll eine Sanierung des Saalbodens sowie eine Verbesserung der Beleuchtung durchgeführt werden. Eine Veränderung ergibt sich im Catering; für das leibliche Wohl der Gäste sorgt ab Januar das Unternehmen Stransky und Treutler.

Gieber informierte über eine weitere Veränderung; diesmal im personellen Bereich. Seine langjährige Mitarbeiterin Agnes Sillo-Menzel verlässt auf eigenen Wunsch das Kulturamt. Sie war zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Gieber lobte sie für ihre hervorragende Arbeit, die sie mit "Feingeist" ausführte. Ihr Nachfolger ist Sebastian Kochs den Gieber vorstellte. Und noch eine Änderung ist zu vermelden: Die örtliche Leiterin für Gersthofen der Volkshochschule Augsburger Land Marlies Bunk nimmt ebenfalls "ihren Hut". Sie tut dies auf eigenen Wunsch. Gieber bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und stellte ihre Nachfolgerin Christiane Biesinger vor. Nach der Pressekonferenz gab es Gelegenheit, sich gegenseitig zu "beschnuppern". Der "gersthofer" wünscht den beiden "Neuen" einen guten Start und viel Erfolg in ihren neuen Arbeitsbereichen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 05.04.2014
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