Schülerkonzert des Musikzentrums Gersthofen zeigt viel Niveau

Anna Ortner und Ida Oeste mit "Das Männlein im Walde". Im Hintergrund Gabriele Dieser.
In den letzten Jahren entwickelte sich das Musikzentrums Gersthofen immer mehr zu einer „Talentschmiede“. Den jungen Schüler(innen) wird eine solide Ausbildung vermittelt, die der Grundstein für eine spätere Karriere in der heiß umkämpften Musikbranche sein kann. Von den Früchten dieser Ausbildung konnten sich etwa 150 Besucher beim Schülerkonzert im gepflegten Ambiente des Stadthotels Gersthofen überzeugen.

In einem breit gefächerten Programm wurden Instrumental- und Gesangsdarbietungen aus Unterhaltung und Klassik vorgeführt. Es würde den Rahmen der Berichterstattung sprengen, wolle man die Leistungen aller Künstler(innen) gebührend würdigen. Allen gemeinsam war ihr lockeres und entspanntes Auftreten; man sah das es ihnen Spaß machte. Livemusik pur. Manche gaben sich ganz „cool“, so wie Sina Röder, die mit guter Artikulation das Lied „When I was your man“ vortrug. Sie habe kein Lampenfieber gehabt und hätte nachts gut geschlafen, erzählte sie dem Pressemann. Sie übe gerne auch zuhause, was ihre Mutter bestätigte. Pläne für die Zukunft? Sie würde gerne Sängerin oder Innenarchitektin oder Modedesignerin werden. Sie interessiere sich auch für eine Fußballkarriere. Man darf neugierig sein, wie`s weiter geht...

Eine Percussiongruppe,, bestehend aus Enis Akin., Nikolas Pavisic, Florian Nebel und Nick Herrmann trommelte das Publikum von den Sitzen. Maxi Braun, ein pfiffiges Kerlchen, weckte mit seinem lebhaftem Schlagzeug-Solo Begeisterung beim Publikum. Gegenpunkt: Niloufar Hosseini sang sich mit „Ich gehöre nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“ in die Herzen der Zuhörer. Ihre klare Stimme wurde auch hohen Tonlagen gerecht. Einfach schön. Eine beachtliche Karriere scheint Tyron Kretschmar als Kirchenmusiker vor sich zu haben. Mit Variationen 1 und 6 von Jean Philippe Remeau und einem 4-stimmigen Choral zeigte er, dass geistliche Musik unterhaltsam sein kann. Er hat schon mehrere hohe Auszeichnungen in regionalen Musikwetterbewerben erhalten.

Ein Glanzlicht war wiederum der Auftritt von Franz Nico mit „Czardas“ . Die Violinlehrkraft ließ mit seinem Spiel die Zuhörer den feurigen Tanz in der ungarischen Puszta erahnen. Immer schneller werdend steigerte sich Franz zum Finale. Gabriele Deiser hielt furios am Keyboard mit. Das Publikum war begeistert.
Bleibt nur noch zu sagen: Musik macht das Leben schöner (und lebhafter). Ein Spruch, der im diesjährigen Schülerkonzert seine Erfüllung fand..
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 01.08.2015
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