Rock n`Roll im Ballonmuseum

Fingerprints (von links): Klaus Bayerl, Martin Hungbaur und Thomas Junker
Jeder TV-Zuschauer, der regelmäßig als Hobby-Kriminaler Fernsehkrimis konsumiert weiß, dass Fingerabdrücke bei der Aufklärung von Kriminalfällen eine wichtige Rolle spielen können. Weniger bekannt dürfte sein, dass Fingerabdrücke auch für die Gestaltung von Unterhaltung hilfreich sein können.

Gemeint ist die Band „Fingerprint“, die sich der Rockmusik verschrieben hat. Sie haben in Gersthofen bereits im November 2012 einen guten „Abdruck“ hinterlassen, als sie anlässlich des Jubiläums „75 Jahre Stadtbibliothek Gersthofen“ im Ballonmuseum auftraten. Diesmal stellten sie das musikalische Rahmenprogramm zur Ausstellung „Never too old to Rock'n Roll“ von Werner G. Lengenfelder dar. Eine gute Idee, zu der man fast sagen könnte „Do it again“ (ein Song von den Beachboys). Und jetzt sind wir schon mitten drin: Was hier geboten wurde, war Rock und Pop vom Feinsten. Dem myheimat-Mann zuckte es in den Beinen; anderen Besuchern ging es ähnlich. Ruhig sitzen zu bleiben beim Beatle-Song „Get Back“ war schwierig. „Surfing USA“ von den Beachboys, gesungen mit Schmiss von Martin Hungbaur und Klaus Bayerl. „Be Bop a Lula“, ein Ohrwurm von Gene Vincent riss einen förmlich vom Hocker (allerdings schwierig bei den sitzunfreundlichen Bänken des Ballonmuseums). Das lang gezogene „Born to be wilde“ von Steppenwolf ließ Bilder von Freiheit und Bikern aufsteigen. So reihte sich Song an Song des etwa 30-teiligen Repertoires der Rockband. Es war nicht nur die instrumentale Darbietung die begeisterte; nein, auch die rauhen, powervollen Stimmen von Bayerl und Hungbaur, zusammen mit entsprechender Gestik, waren mitreißend. Wer hätte da vermutet, dass auf der Bühne vier „Kriminaler“ aus Augsburg stehen.

Zuvor begrüßten Dr. Thomas Wiercinski (Leiter des Ballonmuseums) und Werner Lengenfelder die Besucher. Lengenfelder schilderte das Zustandekommen seiner Bilder, das mit einem umfangreichen Zeitaufwand verbunden ist. „Ich lebe im ICE“ bekannte er, begleitet von seiner Lebensgefährtin Maria. Er äußerte sich sehr zufrieden mit der musikalischen Gestaltung der Eröffnungsfeier. Dem kann man nichts mehr hinzufügen. Wiederum hat das Kulturamt Gersthofen einen Leckerbissen für seine Freunde und Besucher serviert.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 07.11.2015
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