Mitglieder des Katholisch Ambulanten Krankenpflegevereins Gersthofen helfen sozialen Einrichtungen
Gersthofen: Pfarrzentrum Oscar Romero | Katholisch Ambulanter Krankenpflegeverein hilft bei der Alltagsbegleitung von Senioren – Mitglieder votieren einstimmig für das Zukunftsprojekt
Das Projekt „Freiraum! Kraft tanken! Alltagsbegleitung von Senioren, stand auf der Tagesordnung der gut besuchten Hauptversammlung des Ambulanten Krankenpflegevereins zu Gersthofen. Angesichts einer alternden Gesellschaft seien neue Konzepte in der Seniorenarbeit erforderlich, waren sich der 1. Vorsitzende, Stadtpfarrer Ralf Gössl, Vorstandschaft und Mitglieder einig. Einstimmig wurde die Unterstützung beschlossen.
Wertvolle Hilfen bescheren rote Zahlen:
Bei der Präsentation der Jahresrechnung verwies Kassier Josef Plinninger auf die vielfältigen Unterstützungsleistungen z.B. an das Caritas-Sozialzentrum, für die Alltagsbegleitung und an das St. Vinzenz Hospiz. Deshalb sei auch ein Defizit in Höhe von 853 € entstanden, so die Erklärung. Es handle sich um wertvolle Hilfen, die der Krankenpflegeverein hier leiste. Sorgen bereite trotz Neuzugängen die sinkenden Mitgliederzahlen. 342 Mitglieder halten dem Verein die Treue, erklärte der Diakon. Mit Blick auf satzungsgemäße Aufgaben genehmigten die Mitglieder wieder Zuschüsse in Höhe von je 5.000 € an das Caritas-Zentrum und an die Ökumenische Sozialstation für die Projektumsetzung. Selbst das Hospiz wurde nicht vergessen und erhält Mitgliedsbeiträge. Keine Beanstandungen gab es seitens der Rechnungsprüfer Udo Werth und Bernhard Brosch. Somit waren die Entlastung der Vorstandschaft und die Haushaltsverabschiedung nur mehr reine Formsache
Alltagsbegleitung der Ökumenischen Sozialstation Gersthofen findet große Beachtung:
Bei zunehmender Alterung der Gesellschaft, reiche häusliche Pflege und Tagespflege nicht mehr aus, informierte Bernhard Brosch, Geschäftsführer der Ökumenischen Sozialstation Gersthofen. Ziel sei, Pflegende noch stärker zuhause zu entlasten und alleinstehenden Senioren im Alltag beizustehen, so Brosch. 23 geschulte Alltagsbegleiter seien bereits erfolg-reich im Einsatz, verriet Brosch. Es werde gemeinsam gebacken, eingekauft, zum Friseur begleitet bzw. zuhause Beistand geleistet, während die Pflegeperson sich um eigene Belange kümmern kann, so wichtige Freiräume erhält. Dies sei einzigartig in der Region.
Bestnoten mit Sternchen für die Ökumenische Sozialstation Gersthofen:
Mit einer besonderen Nachricht überraschte Geschäftsführer Brosch die Mitglieder. Bei der aktuellen Prüfung des Medizinischen Dienstes wurden die Pflegeleistungen und die Kundenzufriedenheit mit sehr gut bewertet. Alle Patienten erwähnten den herzlichen und wertschätzenden Umgang, somit ein Sternchen für das Pflegepersonal, lobte Brosch und verwies noch auf die stolze Leistungsbilanz. Bei über 47.000 Hausbesuchen wurden 135.000 Leistungen erbracht. Bei der Tagespflege wurden knapp 16.000 Stunden gebucht. Beide Einrichtungen schreiben schwarze Zahlen, betonte Brosch. Zufrieden nahmen die Mitglieder zur Kenntnis, dass der caritative Auftrag trotz des hohen wirtschaftlichen Drucks nicht in Vergessenheit geriet. Zur Abrundung konnten sich die Mitglieder bei Pflegedienstleiterin, Maria Grohmann und Praktikantin Katharina Egger die Vitalwerte checken lassen und Wissenswertes zur Pflege einholen.
Rasche Hilfe erhalten Ratsuchende bei der Ökumenischen Sozialstation Gersthofen, Ludwig-Thoma-Str. 7, unter Tel. 0821-2990014.


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