Kolpingkita feiert St. Martin im Märchenzelt
Gersthofen: Kolpingkindergarten | Wer am 11. November die Roseggerstr. Kreuzte, wunderte sich sicherlich über das große auffallende Zelt genau gegenüber des Kolpingkindergartens. Zu Besuch war das Märchenzelt Abraxas, die uns die Legende von St. Martin mitbrachten.
Die Aufregung war bei Klein und Groß riesig, denn was erwartet uns dort in diesem großen Zelt? Schon früh am Morgen wurde es durch helfende Hände von starken Papa mit aufgebaut. Um 9.30 Uhr besuchten unsere Kleinen für 45 Minuten die Märchenstunde und um 10.30 Uhr die Großen für ca. 1,5 Stunden, denn für diese sollte es richtig spektakulär und spannend werden. Von der Entfernung konnten wir schon den aufsteigenden Rauch an der Zeltspitze entdecken. Woher das wohl kam? Beim Eintritt sahen wir nicht nur das Lagerfeuer inmitten des Zeltes, sondern rochen dies auch. Das Zelt war ausgelegt mit dicken Decken und ringsum fanden wir Sitzmöglichkeit auf Bänken. Es war richtig heimelig, warm und gemütlich! Herr Fischer der Märchenerzähler stellte sich vor. Einige kannten ihn noch vom letzten Besuch. Zu Beginn durften alle Kinder mit einem Stück Brennholz das Feuer selbst anschüren, so dass es richtig zum Lodern kam. Anschließend holte Herr Fischer den Märchensack hervor, in dem sich Märchentücher befanden. Blau, gelb, grün und orange, die Farben, die für Himmel, Sonne, Wald und Feuer stehen. Diesse wurden miteinander verbunden und bildeten den Märchenkreis, den Ein- und Ausgang ins Märchenland. Alle, Erzieher und Kinder, mussten durch ihn hindurch schlüpfen, um im Märchenland anzukommen. Als alle eingetreten waren, begann auch schon die Märchenstunde: „Martinus“ rief der Erzähler, „Martinus, wo bist du schon wieder? Habt ihr Martinus gesehen?“ Sehr lebendig und aktiv erzählte Herr Fischer die Legende von St. Martin. Immer wieder bezog er die Kinder aktiv ins Geschehen mit ein, bewegte sie zum Mitmachen in dem sie z. B. das Traben des Pferdes durch Schenkel klopfen nachahmten. Zwischendurch legte er Feuerholz nach. Inmitten der Geschichte, als die Soldaten Durst bekamen, durften die Kinder Punsch aufsetzen und sich stärken. Als Abschluss der Legende ging der Erzähler nochmal genau auf das „Teilen“ ein und fragte die Kinder was man alles teilen kann. Unter anderem kann man auch Brot teilen: So bekamen immer zwei Kinder ein Stück Hefeteig, welches um einen langen Stecken gewickelt wurde. Das Stockbrot wurde kurz über dem Lagerfeuer gebacken und anschließend zwischen beiden Kindern gerecht geteilt. Zum Schluss musste erst jedes Kind das Märchenland durch den Märchenkreis verlassen. Die 1, 5 Stunden vergingen wie im Flug und Klein, wie Groß war von diesem Erlebnis hellauf begeistert.
Das Märchenzelt wurde vom Elternbeirat, deren Einnahmen am Flohmarkt und Tag der offenen Tür, finanziert. Wir danken recht herzlich!


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