KOL-LA 2015: was will man mehr...?

Volles Haus bei der Premiere....
 
Besuch aus einem anderen Kulturkreis...
Ja, was will man mehr? Fünf Stunden gute Unterhaltung mit einem Programm, das für Jeden etwas zu bieten hatte. Es gab wieder eine bewährte Mischung aus Büttenreden, Showtanz, Persiflage und guter Musik mit hervorragenden Gesangseinlagen. Dazu ein Publikum, das mit Beifall nicht geizte – lediglich beim Schunkeln mussten einige Besucher mit „sanfter Gewalt“ zum Mitmachen überredet werden.

Von der diesjährigen KOL-LA-Sitzung gibt es Neues zu vermelden. Die Schar der Mitwirkenden wurde um Christian Bauer erweitert, der einen fulminanten Einstieg als „Bruder Barnabas“ feierte. Entdeckte er doch Bezüge zwischen Gersthofer Stadtrat und der Heiligen Schrift. Er kommentierte die Vorgänge um die Gestaltung des Stadtzentrums und fädelte geschickt Namen der Stadträte in biblisches Geschehen ein um schließlich mit dem Hinweis „Selig sind die Armen im Geiste“ zum Abschluss zu kommen. Er erntete wahre Lachsalven. Brachte Bauer gleich zu Beginn seine Büttenrede, blieb es Spielleiter Manfred Lamprecht vorbehalten, erst zum Schluss des Programms bei den „Alten Weibern“ für eine Überraschung zu sorgen. War er doch Gesprächspartnerin von Dauerrentnerin Herbert Lenz. Hart an der Armutsgrenze gekleidet und mit Fistelstimme unterhielt er sich mit Lenz über Männer, und Sex (in the City). Der Wechsel vom bissigen Pressesprecher zum „Alten Weib“ ist ihm gut gelungen.

Daneben präsentierte die KOL-LA-Spielleitung bewährte Gruppen und Akteure mit neuen und phantasievollen Beiträgen. So konnten wieder die Showtanzgruppen „Cristallica“ mit dem Thema „Fire & Ice“, oder den Mädchen vom TSV Firnhaberau mit „Marionetten“ die Besucher begeistern. KOL-LA Ballett und Lechana Ballett brillierten mit anspruchsvollen Darbietungen und ließen der Phantasie freien Lauf. „Delicious“ von der Gersthofer Musikschule ließen den „Grand Prix d' Eurovision“ lebendig werden. Mit viel Hingabe und ihren guten Stimmlagen verwöhnten sie mit ausgezeichneten Liedern. Ganz hingerissen waren die Besucher von „Rise like a Phoenix“, gesungen von „Fips“ Fischer.

Frotzeleien sollten aber nicht zu kurz kommen. „Neues aus der Anstalt“ (sprich Gersthofer Rathaus) und „Ina' s Weiber beim Friseur“ zeigten zwischenmenschliche Probleme auf und wie man sie lösen konnte. Die Feuerwehrkapelle „Schunkelrunde“ ließen Probleme erst gar nicht aufkommen, sondern vermittelten Frohsinn. Daneben warben noch viele nicht genannten Akteure um die Gunst des Publikums. Dieter Willutzky konnte Gersthofen nicht finden und landete um ein Haar in der„Anstalt“. Reinhold Dempf und Oliver Reiser ließen sich als Engel und Teufel auf das „Höllische Internet ein“ und ergugelten sich manche Überraschung.

Man möge dem Pressemann verzeihen wenn er nicht alle Mitwirkende -von denen jeder Spitze“ war- entsprechend gewürdigt hat. Der Platz in der Druck-Ausgabe unseres Magazins reicht hierfür nicht aus. Genügend Platz gab es bei der Premiere jedenfalls für Humor, Lachen, Staunen und Bewunderung.Und damit ist in der heutigen Zeit schon viel gewonnen...
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 07.03.2015
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