Kindertheater Lützelburg wieder im Wald unterwegs!

Die Gruppe
  Lützelburg: Theaterheim Lützelburg |

Das Tapfere Schneiderlein



Nachdem sich im letzten Jahr alles um den Hutzelmann Hörbe aus dem Siebengiebelwald drehte, sind die Darsteller des Kindertheaters Lützelburg auch im diesjährigen Stück des Öfteren im Wald unterwegs. Statt auf den grausigen Plampatsch treffen sie aber heuer auf die mächtigen Riesen, das schreckliche Einhorn und das Wilde Schwein, die das Königreich in Angst und Schrecken versetzen. Jung und Alt kennt die Geschichte des tapferen Schneiderleins, das es mit seinem beherzten Auftreten von seiner Schneiderwerkstatt zum Ehemann der Prinzessin und einem halben Königreich bringt.
Eine Geschichte zum Träumen! Wer kann sich nicht in die Rolle dieses Schneiders hineinversetzen, der seinen Traum, ein großer Held zu sein, mit viel Mut und Selbstüberwindung in die Tat umsetzt. Mit Glück, Selbstvertrauen und Geschick löst er alle Aufgaben, die ihm der mächtige, furchtsame König stellt und kann am Ende die Lorbeeren ernten.
Nach anfänglich holprigem Start ist es die beiden Regisseurinnen Cornelia Müller und Monika Erdhofer doch noch gelungen, mit Hilfe von Doppelbesetzungen die 14 Rollen des Stückes zu besetzen. Für die Rolle der Musfrau, eines Riesen, von Einhorn und Wildschwein konnte eine langjährige Spielerin des Lützelburger Kindertheaters reaktiviert werden. Katharina Müller, die derzeit in Freising studiert und wohnt, stand in Lützelburg mehrfach auch für das Jugend- und das Erwachsenentheater auf der Bühne und hat sich bereit erklärt, für die Proben den weiten Weg nach Lützelburg auf sich zu nehmen.
Weit ist der Weg zu den Proben auch für Katrin Erdhofer, die als „alter Hase“ souverän die Rolle des Schneiderleins, darstellt, ihre Schwester Christina, die bezaubernde Prinzessin und Anjeta Beck mit einer Doppelrolle als Riese und Soldat, die wie Monika Erdhofer in Hegnenbach wohnen. In weiteren Rollen treten Katharina Kopold aus Langweid als Waffenträger, Pia Wanner und die Schwestern Laura, Anna und Paula Jaumann aus Achsheim als Soldaten und Bürger bzw. Hinterteil der „schrecklichen Ungeheuer“ auf. Und last, not least ist da noch Severin Sailer aus Gablingen, der als einziger „Mann“ im Ensemble den mächtigen aber hasenfüßigen König spielt.
Erfreulich ist auch das Angebot von Paul Schestak, der sich bereit erklärt hat, bei der Technik mitzuhelfen und jederzeit, wie er bei den Proben gezeigt hat, wenn Not am Mann ist auch in eine Rolle schlüpfen kann. Unterstützen wird ihn dabei in bewährter Weise Harry, mit dem dann die Familie Erdhofer komplett vertreten ist. Große Unterstützung kommt auch aus Gablingen von Martina Sailer als Inspizientin und Mädchen für alles und ihrem Mann Alwin, der sich nicht lange betteln ließ, den Bühnenbau zu übernehmen, da Toni Ley heuer aus gesundheitlichen Gründen verhindert ist. Auch Christine, die Mama der Jaumann Mädels aus Achsheim hat sich angeboten, beim Nähen der Kostüme zu helfen und für die Maske konnten wir Bettina Schestak gewinnen. Bei der Gestaltung der Bühne haben sich neben den beiden Regisseurinnen auch Martina Seiler und Anja Wanner eingebracht.
Ein herzliches Dankeschön auch an Siegfried Grußler der uns wie letztes Jahr auch heuer wieder Bäume für einen naturgetreue Waldkulisse besorgt hat.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen angenehme Stunden im Theaterheim.
Termine:
Sonntag 6.11.2016
Samstag 12.11.2016
Sonntag 13.11.2016
Samstag 19:11:2016
Sonntag 20:11:2016
Beginn Samstag: 18.00 Uhr / Sonntag 16:00 Uhr
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 05.11.2016
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