Jubiläumsprogramm der Stadthalle Gersthofen

Captain Cook und seine singenden Saxophone (Foto: Agentur)
Wenn eine Institution 20 Jahre alt wird, so ist das ein Anlass zum Feiern. Es gibt eine Festversammlung mit Festreden und hinterher meist ein Festessen. Es wird somit feste gefeiert. Wenn es sich bei der Institution um eine Kultureinrichtung handelt, wie z. B. der Stadthalle Gersthofen, schaut es ein bisschen anders aus. Der Festgedanke wird in Form eines besonderen Veranstaltungsprogramms nach außen getragen. Das Programm sieht viele Höhepunkte vor, die für Jeden etwas bieten. Dazu gehören Auftritte von bekannten Künstlern, die schon wiederholt zu Gast in der Stadthalle Gersthofen waren. „Feiern mit Freunden“ wird deshalb als Motto ganz groß geschrieben.

Kulturreferent Helmut Gieber stellte im Rahmen einer Pressekonferenz nicht ohne Stolz, ein Programm vor, das für jeden Kulturinteressierten etwas bietet. Höhepunkt ist der Oktober, der mit besonderen Highlights aufwartet. Gerhard Polt und die Well-Brüder zeigen Kabarett vom Feinsten (11. Oktober). „Die „Cubaboarischen“ -in Gersthofen nicht unbekannt- treten im Margeritenball am 24. Oktober als „special Guest“ auf. Haindling, Soundkünstler mit eigenwilligen Texten feiert mit „Es geht wieder auf“ ebenfalls ein Wiedersehen mit der Stadthalle (29. Oktober). Da passt auch nahtlos Andreas Giebel dazu, der wieder „Das Rauschen in den Bäumen" hört (31. Oktober). An die Anfänge des Rock ´n´Roll erinnert Musikjournalist und Radiomann Werner G. Lengenfelder mit einer Ausstellung im Ballonmuseum (3. Oktober bis 15. November).

Dies war nur ein kleiner „Appetithappen“ aus dem Festprogramm. Gieber versäumte nicht, seinen Dank an das Publikum und hier besonders dessen „Flaggschiff“, den ca. 540 Theaterabonnenten, für die bewiesene Treue zur Stadthalle auszusprechen. Gleichzeitig warnte er, die Kulturetats zugunsten anderer Belange zu schmälern. Der Bildungsgrad der Bürger dürfe nicht unterschätzt werden, meinte Gieber im Hinblick zur Situation in Augsburg. Allgemein solle der Bürger sich mehr für „seine“ Kultureinrichtungen einsetzen und zu Wort melden.

Wer mehr über die Veranstaltungen im Zeitraum März 2015 bis Dezember 2015 erfahren will, dem sei die Durchsicht des gut aufgemachte Programmheftes oder ein Blick in das Internet unter www.stadthalle-gersthofen.de empfohlen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 04.04.2015
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