Generationenarbeit in der Pestalozzischule
Leseförderung hat viele Gesichter, eines davon finden wir in der Pestalozzischule.
Jeden Donnerstag zur dritten Stunde steigen vier Leseomas im „Un-Ruhestand“ viele Treppenstufen empor zu der Klasse 1a. Sie kommen, um die Lesekompetenz der jüngsten Schüler zu steigern. Mit ihrer Gruppe, die aus vier Kindern besteht, bearbeiten sie kurze Texte und Fragen, machen Lese- und Schreibspiele, vertiefen die gelernten Buchstaben und helfen beim Zusammenlesen oder beim Verfassen eigener Geschichten. Sie berichten aus ihrer Schulzeit und zeigen den Kindern ihre Lesebücher.
Dieses altersübergreifende Lesen funktioniert hervorragend. Beide Generationen profitieren voneinander. Die Senioren sehen in der aktiven Einbeziehung in die pädagogische Arbeit eine neue Aufgabe, die sie mit großer Begeisterung und Engagement erfüllen. Ebenso fiebern die Kinder den Donnerstagen entgegen, wenn „ihre“ Omas wiederkommen.
Die Lust am Lesen entsteht natürlich auch beim Zuhören. Alle 6 Wochen liest ein Opa der Klasse ein Bilderbuch vor. Auch das genießen die Kinder in vollen Zügen.






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