Von Stockholm bis ins Zillertal

Blick in den Stockholmer Hafen
 
In kleinen Gruppen war man unterwegs

NaturFreunde Gersthofen mit vielseitigem Programm

Viel los war in den letzten Wochen bei den Gersthofer NaturFreunden. Dabei wurde das ganze Spektrum des Vereins sichtbar. Vom 23.-26. Juli ging es nach Schweden. Unter der bewährten Leitung und Organisation von Christine von Bötticher flogen mehr als 40 NaturFreunde in die direkt am Wasser gelegene Stadt Stockholm. Nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt hatten die Teilnehmer am Abend Gelegenheit sich selbst ein Bild zu machen. Stockholm liegt strategisch günstig direkt zwischen dem drittgrößten See Schwedens, dem Mälarsee und der Ostsee. Dabei wird der Höhenunterschied der beiden Gewässer durch zwei Schleusen ausgeglichen. Das Zentrum der Stadt ist die Insel Gamla Stan. Dort ist noch die mittelalterliche Struktur zu erkennen. Hier befindet sich u.a. auch die deutsche Kirche. Am zweiten Tag besuchte die Gruppe die etwas außerhalb gelegene Schloss Gripsholm. Der dritte Tag war zunächst zur freien Verfügung, bevor am Nachmittag ein ca. dreistündiger Bootsausflug in die umliegende Inselwelt der Schären anstand. Leider war das Wetter nicht mehr ganz so schön, sodass die Plätze im Innern begehrt waren. Am letzten Tag wurde das bekannte Wasa-Museum angesehen. Hier ist das weltweit einzige komplett erhaltene Schiff des 17. Jahrhunderts aufgebaut. Das damals größte Kriegsschiff ging gleich bei der Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm unter und wurde 333 Jahre später geborgen. Am Nachmittag ging es dann mit Lufthansa wieder zurück nach München. Zurück blieben einzigartige Eindrücke einer beeindruckenden Stadt.
Eine Unternehmung ganz anderer Art stand vom 10.-14. August an. Es ging in die Zillertaler Alpen. Zwei Gersthofer und ein befreundeter Bad Wörishofer Bergsteiger trafen sich, um Hochtouren zu machen. Auf dem Ziel standen der zweithöchste und dritthöchste Gipfel der Zillertaler, nämlich der Olperer und der Große Möseler. Beide Berge sind ca. 3500 m hoch, und gelten als klassische Hochtouren mit Gletscherbegehung und Klettereinlagen. Nachdem am ersten Tag vom Schlegeisstausee zur Olperer Hütte aufgestiegen wurde, stand am zweiten Tag die längste Etappe an. Zunächst ging es ca. 1200 Hm hinauf zum Olperer, wobei am ausgesetzten Gipfelgrat bis zum II. Grad geklettert werden musste. Wenn man hier daneben tritt, findet man sich einige 100 Höhenmeter tiefer wieder. Auf der Nordseite würde man direkt ins Skigebiet Hintertux fallen! Wieder zurück an der Hütte, mussten nochmals 600 Hm hinunter zum Stausee abgestiegen werden. Nach ca. 3,5 Kilometer am Ufer entlang ging es nochmals 500 Hm hinauf zur Furtschagelhütte. Am dritten Tag wurde der Große Möseler bestiegen. Eine sehr interessante, kombinierte Hochtour, die alles bietet was der erfahrene Bergsteiger erwartet. Das Wetter war prächtig, sodass auch der dritten großen Etappe nichts im Weg stand. Es ging am vierten Tag über den ca. 3200 m hohen Gipfel des Schönbichler Horns zur erwürdigen Berliner Hütte, die nicht nur wegen des riesigen Speisesaals aus der Kaiserzeit sehenswert ist. Dieser Übergang ist die Königsetappe des Berliner Höhenweges. Durch den Floitengrund wurde am letzten Tag abgestiegen zum Berggasthof Breitlahner, wo das Auto stand.

Nähere Infos zum umfangreichen Programm der Gersthofer NaturFreunde gibt es unter 0821/4531779 oder auf www.naturfreunde-gersthofen.de.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 05.09.2015
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