Unser Außengelände soll schöner werden

Situation:
Wir haben schon seit längerem beobachtet, dass die Kinder in unserem Außengelände nicht wirklich zu einem intensiven Spiel finden. Die Plätze hinter der Hütte, im Bereich der Gartenaußentüren, hinter bzw. „in“ den Buchsbäumchen sind begehrt, weil sich die Kinder dort unbeobachtet fühlen können.
Das Außengelände ist auch von der Straße sehr gut einsehbar und offen.
Das Team hat sich mit den Kindern Gedanken gemacht, was wir in unserem Garten verändern würden, wenn wir dürften. In erster Linie sind es keine großen Veränderungen oder teure Spielgeräte, die gewünscht werden.

Ziele:
Wir wollen das Außengelände und die Umgebung für die Kinder so gestalten:
• dass es heimelig wird, die Kinder sich verstecken können
• dass die Kinder sich austoben können
• dass die Kinder ihren Entdeckergeist ausleben können
• dass die Kinder ihre körperlichen Grenzen austesten können
• dass die Kinder Erfahrungen mit und in der Natur sammeln können
• und dafür Verantwortung übernehmen

Weitere Überlegungen aus pädagogischer Sicht:
Wir wollen den Außenraum unserer Kita mit den Kindern so gestalten, dass dieser -im Zusammenspiel mit den Innenräumen- eine kindgerechte, ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung ermöglicht.
Kinder sollen eine gestärkte Er-Lebensfähigkeit kennen lernen, indem sie Raum, Zeit und Impulse des Lebens erfahren. Das tägliche Leben des Kindes bietet mit seinen selbstverständlichen Alltagserfahrungen reichlich Erlebnismöglichkeiten an: Klettern, balancieren, sich bewegen, toben, experimentieren, auf Entdeckungsreise gehen, beobachten, spielen, neugierig sein. Aber auch Fehler machen dürfen, aus eigener Erfahrung lernen und mit anderen Kindern zusammen sein.

Zu sichere Spielplätze machen unsicher! Auch Studien von der Gemeindeunfallversicherung bestätigen diese Aussage.
Aus Sorge vor Verletzungen wird der Spielraum der Kinder häufig eingeschränkt. Dies hat zur Folge, dass die Kinder ihren Körper aus mangelnder Bewegungserfahrung falsch einschätzen und öfter verunfallen. Den Kindern fehlt die Risikokompetenz.

„Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information“
(Albert Einstein)
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