Rockige Reise durch die Galaxie

Die Musiklehrer an der Sing- und Musikschule Gersthofen (Bild) haben mit dem zur Aufführung kommenden Musical „Leben im All“ alle Hände voll zu tun: Es gab viel zu Bearbeiten und zu Arrangieren.
Gersthofen: Sing- und Musikschule | Neue Wege geht die örtliche Sing- und Musikschule bei ihrem heurigen Jahreskonzert. Nicht eine Reihe von Einzeltiteln und Interpretationen stehen auf dem Programm, sondern ein komplettes Musical. Unter der Regie von Musikschulleiter Robert Kraus präsentiert die Einrichtung am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr in der Stadthalle Gerhard A. Meyers Musical „Leben im All“. Dahinter versteckt sich eine kurzweilige und ohrwurmreiche Geschichte der Planeten.

„Wir haben nach einem Musical gesucht, das Jung und Alt anspricht“, so Robert Kraus. „Das Weltall mit seinen Planeten und Sternen ist so ein Thema.“

Eigentlich ist „Leben im All“ von und für Kinder konzipiert. Doch die Sing- und Musikschule macht daraus ein Werk für alle Generationen. „Der jüngste Mitwirkende ist drei Jahre alt, die ältesten Teilnehmer fast 70 Jahre“, erzählt Kraus. So sei es kein Einzelfall, dass sowohl Mutter, Vater und Tochter gemeinsam auf der Bühne auftreten.

Allianz gegen Bösewicht

Das Musical verspricht eine Zeitreise durch die Galaxie, gewürzt mit rockigen Songs zum Mitsingen. Sternenkinder sind ebenso vertreten wie der schnelle Komet XXL, Opa Galaxus, Sonne, Saturn, Venus und Pluto. Als das böse Schwarze Loch jedoch dem kleinen Pluto seine Kristallkugel stielt, schmieden die Planeten eine Allianz gegen den Bösewicht.

Die Proben laufen bereits seit November. Jetzt geht es für alle Beteiligten in den Endspurt, inklusive für die Sternenkinder, die eifrig ihren Text lernen. Mit dabei sind der Kinder- und Erwachsenenchor, zwei Jugendchöre und eine Band. Letztere wird immer wieder abwechselnd ergänzt durch verschiedene Instrumentalisten, die unter anderem Geige, Akkordeon, Keyboard, Querflöte, Hackbrett und Klarinette spielen. Auch die Musiker der Big Band haben einen eindrucksvollen Part.

Zusammenspiel einmal anders

„So lernen die Musikschüler das Zusammenspiel einmal anders als üblich“, erklärt Kraus. Er nennt dazu Beispiele: „Die Geige spielt nur Liegetöne und unterstützt die Solisten im Gesangspart. Die Band begleitet die Früherziehungskinder bei einem Lied speziell für die Sonne und die Bläserklasse weist mit vollem und sattem Ton auf das ,Schwarze Loch‘ hin.“

Für die Musiklehrer gab und gibt es viel zu tun. Das bestehende Musical „Leben im All“ wurde von ihnen neu bearbeitet und arrangiert und speziell an die Musikschüler angepasst. Es entstanden eigene Playbacks. Darüber hinaus wurden Noten zum Üben angefertigt. „Insgesamt sind rund 200 Aktive auf der Bühne zu sehen und zu hören“, ergänzt Musikschulleiter Robert Kraus.

Der Eintritt kostet 8,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 07.03.2015
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Tanja Wurster aus Augsburg | 16.02.2015 | 10:44  
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